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USA: Verbraucher- / Erzeugerpreise, Einzelhandel, Industrieproduktion


13.02.24 09:41
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - In der kommenden Woche wartet die US-Wirtschaft mit einer Reihe wichtiger Veröffentlichungen auf, so die Analysten von Postbank Research.

Die besondere Aufmerksamkeit der Analysten werde dabei den Inflationsdaten mit der Verbraucherpreisinflation am Dienstag gelten. Bei den Verbraucherpreisen werde von einem Anstieg der Gesamtinflation von 0,2% gegenüber dem Vormonat ausgegangen, was zu einer Inflationsrate gegenüber dem Vorjahr von 2,9% nach 3,4% im Dezember führen würde. Die Kerninflation sollte im Jahresvergleich um 20 BP von 3,9% im Dezember auf 3,7% nachgeben. Für die am Freitag anstehende Erzeugerpreisinflation werde von einem Anstieg der Gesamtinflation um 20 BP auf 1,2% ausgegangen, während die Inflation ohne Nahrungsmittel und Energie um 2% zulegen dürfte.

Aufmerksamkeit würden ferner die Inflationszahlen im Geschäftsklimaindex der University of Michigan verdienen, die sowohl über 1 Jahr als auch längerfristig unter 3% fallen und dort auch verharren dürften. Der Konsens gehe von einer Verlangsamung des Wachstums im Einzelhandel von 0,6% im Dezember auf 0,1% aus. Ohne Kraftfahrzeuge würde sich der Rückgang von 0,4% auf 0,3% abschwächen, während in der Kontrollgruppe ein leichter Rückgang um 0,1% verzeichnet würde. Für die Industrieproduktion gehe der Konsens von einem Anstieg aus, entsprechend der Entwicklung des ISM-Einkaufsmanagerindex von 0,1% im Dezember auf 0,4%, sowie von einem leichten Anstieg der Kapazitätsauslastung auf 79%.

Fazit: Eine wichtige Woche, in der sich zeigen werde, ob in den USA weiterhin Disinflation herrsche und wie wahrscheinlich nach den aktuellen Wirtschafts- und Wohnungsmarktdaten eine weiche Landung sei. (Ausgabe vom 12.02.2024) (13.02.2024/alc/a/a)