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USA: Die Preisentwicklung als Problem beim ISM Services PMI


06.02.24 09:32
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Der ISM Services PMI konnte am aktuellen Rand auf 53,4 Punkte zulegen, so Tobias Basse von der NORD/LB.

Die Preiskomponente des wichtigen US-Stimmungsindikators sei zum Start des neuen Jahres sogar auf 64,0 Zähler gestiegen! Damit würden für Januar fast schon gefährlich stark steigende Einkaufspreise bei den befragten Firmen angezeigt. Die Bedeutung dieses Indikators für die US-Notenbank sollte zwar sicherlich nicht überschätzt werden, dennoch könnte der eine oder andere hochrangige FED-Offizielle mit einer gewissen Sorge auf die aktuellen Entwicklungen bei dieser Zeitreihe blicken. Nachdem viele US-Notenbanker die lediglich "temporäre" Natur des in der jüngeren Vergangenheit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten beobachtbaren Inflationsanstiegs viel zu lange betont hätten, dürfte nun eine gewisse Nervosität im FOMC vorherrschen. Folglich mögen die aktuellen Zahlen zu den "Prices Paid" doch eine gewisse Relevanz haben - zumal Jerome Powell sicherlich nicht als zweiter Arthur Burns in die Lehrbücher der Wirtschaftsgeschichte eingehen will, so die Analysten der NORD/LB. (Ausgabe vom 05.02.2024) (06.02.2024/alc/a/a)
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