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USA: Die Geldpolitik der FED wird weiter restriktiver


03.11.22 08:45
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die FED hat beim gestrigen Zinsentscheid das Leitzinsintervall zum vierten Mal in Folge um 75 Basispunkte in den Bereich von 3,75% bis 4,00% erhöht, so die Analysten der DekaBank.

An den US-Rentenmärkten habe die Veröffentlichung des Statements für Renditerückgänge gesorgt, da es Hoffnung auf eine kleinere Zinserhöhung im Dezember geschürt habe.

Diese Renditerückgänge hätten der anschließenden Pressekonferenz von FED-Chef Powell nicht Stand gehalten. Denn er habe unter anderem angedeutet, dass die Datenveröffentlichungen seit dem Zinsentscheid im September das Ausmaß der noch notwendigen geldpolitischen Straffungen weiter erhöht hätten.

Die Analysten der DekaBank würden weitestgehend mit den von Powell gemachten Aussagen übereinstimmen. Das bislang von den Analysten der DekaBank präferierte Szenario einer einzigen weiteren Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte im Dezember habe in den vergangenen Wochen an Wahrscheinlichkeit verloren. Sollte sich der Arbeitsmarkt weiterhin als zu robust erweisen, dürfte die FED auch im Februar kommenden Jahres das Leitzinsintervall um weitere 50 Basispunkte anheben. (03.11.2022/alc/a/a)