USA: Eine frühe Leitzinswende bleibt unwahrscheinlich


05.02.24 09:39
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Im Januar stieg die Anzahl der Beschäftigten in den USA um 353 Tsd. Personen, so die Analysten der DekaBank.

Die Arbeitslosenquote habe mit 3,7% auf ihrem Vormonatsniveau stagniert und auch die Partizipationsrate habe sich nicht verändert. Die durchschnittlichen Stundenlöhne hätten um 0,6% gegenüber dem Vormonat zugenommen. Allerdings sei die durchschnittliche Wochenarbeitszeit sehr deutlich gesunken.

Trotz der großen Überraschung seitens des Beschäftigungsaufbaus gebe es durchaus Hinweise dafür, dass die Beschäftigungsentwicklung durch die Witterungsbedingungen belastet worden sei. Hierbei würde es sich aber nur um einen negativen Rückpralleffekt zum ebenfalls sehr starken Vormonat handeln.

Der Arbeitsmarktbericht werfe Fragen auf, denn es würden sich Anzeichen dafür mehren, dass die US-Wirtschaft weiterhin sehr kraftvoll expandiere. Bislang sei dies ohne Konsequenzen für die Preisentwicklung geblieben. Es bestehe aber das Risiko, dass dies nicht so bleibe. In diesem Fall würde die FED vermutlich erst nach dem Zinstermin im Juni die Leitzinswende einläuten können. (Ausgabe vom 02.02.2024) (05.02.2024/alc/a/a)




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