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Renten: Zinsvolatilität sollte gedämpft werden


08.11.22 09:33
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Diskussion darüber, dass die Zentralbanken in den meisten Währungsräumen den Punkt der "Peak Hawkishness" überschritten haben könnten oder zumindest sehr nahe an ihm dran sind, sollte die Zinsvolatilität in den kommenden Wochen dämpfen, selbst wenn die absoluten Renditen weiter ansteigen, so die Analysten der DekaBank.

Sofern die US-Inflationszahlen für Oktober am Donnerstag nicht allzu erschreckend ausfallen würden, dürften die Schwankungen an den Zinsmärkten weiter zurückgehen und die Renditen könnten sogar fallen. Dabei gelte aber weiter, dass Rückgänge der 10-jährigen Bund-Renditen unter 2% recht bald wieder als Gelegenheit zum Durationsabbau genutzt werden dürften. Jenseits der Wirtschaftsdaten würden am Dienstag in den USA die Midterm Elections stattfinden. Es werde erwartet, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus und möglicherweise auch im Senat verlieren würden. (Ausgabe vom 07.11.2022) (08.11.2022/alc/a/a)