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Renditen für 10-jährige Bundesanleihen zwischen 2,0% und 2,25% erwartet


15.11.22 09:15
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Impulse von der Veröffentlichung der überraschend moderaten US-Inflationszahlen für Oktober verfestigen die Sicht, dass die US-Notenbank FED den Punkt der "Peak-Hawkishness" überschritten hat und der Zinspfad sich entsprechend abflachen wird, so die Analysten der DekaBank.

Auch für die EZB dürfte dies die Erwartungen bestärken, dass Anhebungen des Einlagensatzes über 3% hinaus per Mitte 2023 eine hohe Hürde seien. Allerdings würden die Reaktionsfunktionen der Zentralbanken zunächst asymmetrisch bleiben und Spekulationen über eine Kehrtwende der Zinspolitik seien überzogen, was das Abwärtspotenzial bei Renditen auch am langen Ende begrenze. In diesem Umfeld sollten sich die Renditen für 10-jährige Bundesanleihen in dieser Woche in einer Bandbreite zwischen 2,0% und 2,25% halten. Die Zinsvolatilität am langen Ende der Kurve sollte weiter etwas zurückgehen. (Ausgabe vom 14.11.2022) (15.11.2022/alc/a/a)