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Kansas City FED: Nach den Zinserhöhungen wird die Beibehaltung des Niveaus das zentrale Thema sein


05.01.23 16:12
XTB

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Unmittelbar nach den starken Daten (ADP und Erstanträge) sprach Esther George, Leiterin der Kansas City FED, über die Geldpolitik und die US-Wirtschaft, so die Experten von XTB.

Die Risiken für die Wirtschaft nähmen zu, wenn die Federal Reserve die Zinssätze anhebe. Eine Rezession in den USA sei immer noch kein Basisszenario, aber es bestehe die Möglichkeit, dass sie eintrete.

Der Leitzins der US-Notenbank werde 2023 wahrscheinlich über 5% liegen und die Zinssätze würden bis 2024 beibehalten. Nach Ansicht von George werde es darauf ankommen, die Zinssätze nach dem Ende der Zinserhöhungen beizubehalten.

Die unannehmbar hohe Inflation zwinge die FED zum Eingreifen, was sich auf die Nachfrage auswirke. George zufolge gebe es keine Anzeichen, die zu heftigen Ereignissen im Finanzsystem führen könnten. Die FED müsse darauf achten, wie sich die Reduzierung der Bilanz auf die Geldpolitik auswirke, wobei es sehr wichtig sei, dass die Bilanz weiter reduziert werde.

Die jüngsten Inflationsdaten seien positiv und würden auf einen nachlassenden Preisdruck hindeuten. ADP-Chefvolkswirt Richardson habe darauf hingewiesen, dass der Arbeitsmarkt weiterhin stark sei, obwohl die Beschäftigungsbedingungen je nach Branche und Größe der Arbeitgeber stark variieren würden.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (05.01.2023/alc/a/a)