Investmentidee: Vontobel-Aktienanleihe auf BYD und Tesla - Begehrter Rohstoff Lithium - Anleihenanalyse


14.06.22 11:15
Bank Vontobel Europe AG

München (www.anleihencheck.de) - Für Vontobel sind die Aktien von BYD und Tesla eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Aktienanleihen von dieser Einschätzung profitieren können.

Lithium sei ein gefragter Rohstoff. Denn Lithium-Ionen-Batterien würden nicht nur in Handys oder anderen mobilen Endgeräten verbaut - sondern oftmals auch in Elektroautos. Die Nachfrage nach dem Leichtmetall sei entsprechend groß und dürfte mit dem Aufschwung der Elektroautos weiterhin ansteigen. Daraus könnten sich auch interessante Anlagemöglichkeiten ergeben.

Aufgrund ihrer diversen Einsatzmöglichkeiten seien Lithium-Ionen-Batterien sehr gefragt. Und folglich auch das Leichtmetall Lithium, welches den Grundstoff für die Batterien darstelle. Denn solche Batterien würden nicht nur in Smartphones, Laptops oder anderen mobilen Endgeräten eingebaut, sondern auch in Elektroautos.

Mit der zunehmenden Umstellung von Verbrennungsmotoren auf E-Autos sei Lithium zu einem strategisch wichtigen Rohstoff geworden. Da die Lithium-Ionen-Batterien gegenwärtig eine der einzigen Möglichkeiten zur Stromspeicherung darstellen würden, seien sie folglich ein zentrales Element für die Transformation zu einer grüneren Wirtschaft.

Für das nächste Jahrzehnt prognostiziere McKinsey ein anhaltendes Wachstum von Lithium-Ionen-Batterien mit einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 30 Prozent. Bis ins Jahr 2030 könnten Elektrofahrzeuge zusammen mit Energiespeichersystemen, E-Bikes, der Elektrifizierung von Werkzeugen und anderen batterieintensiven Anwendungen zwischen 4.000 bis 4.500 Gigawattstunden der Lithium-Ionen-Nachfrage ausmachen.

Doch Lithium stelle Elektroautohersteller oder Produzenten mobiler Endgeräte vor erhebliche Herausforderungen. Die Preise für Lithium hätten sich innerhalb eines Jahres (2021) vervielfacht. Zudem sei der Abbau von Lithium sehr energieintensiv und der damit verbundene Wasserverbrauch hoch. Das derzeitige Angebot reiche bei weitem nicht aus, die Nachfrage zu bedienen.

Lösungen, um diese Probleme zu umgehen, seien daher gefragt. Neben der Erhöhung der konventionellen Lithium-Gewinnung könnten neue Technologien helfen, das Angebot weiter auszuweiten. Solche Technologien würden zwar in den Kinderschuhen stecken - nichtsdestotrotz sähen sie gemäß McKinsey vielversprechend aus.

Mit diesen neuen Technologien solle nicht nur die Lithium-Gewinnung gesteigert werden können - sondern auch die negativen Auswirkungen auf die Umwelt reduziert werden. Außerdem solle die Lithiumproduktion nachhaltiger ausgestaltet werden - der CO2-Ausstoß der Produktion solle reduziert werden. In Verbindung damit sollten Recyclinglösungen eine größere Rolle einnehmen.

Um die steigende Nachfrage nach Lithium respektive Lithium-Ionen-Batterien befriedigen zu können, müssten entlang der gesamten Wertschöpfungskette Maßnahmen ergriffen werden. So seien einerseits erhebliche Investitionen in neue Technologien zur Lithium-Gewinnung eine Möglichkeit. Andererseits müssten neue Standorte in Betrieb genommen werden. Aktuell werde rund 90 Prozent des Lithium-Angebots in nur drei Ländern abgebaut: In Chile, Australien und China. Es gäbe allerdings weitere Länder, in denen das Leichtmetall vorhanden sei. Zuletzt spiele das Recycling eine große Rolle. Je nach Art und Verwendung der Batterien könnten zwischen Null und 80 Prozent des Lithiums aus den Batterien wiederverwendet werden. Doch müssten solche Anlagen zuerst gebaut werden.

Alles in allem könnte die Nachfrage nach Lithium weiter ansteigen und das Angebot der wachsenden Nachfrage angepasst werden. Unternehmen, die entlang der Lithium-Ionen-Batterie-Wertschöpfungskette arbeiten würden, könnten von diesem Trend profitieren. Das Thema könnte sich somit auch für Anlegerinnen und Anleger als eine spannende Investmentmöglichkeit herausstellen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel die Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) Quanto (ISIN DE000VV3K6D2 / WKN VV3K6D) auf BYD und Tesla. Der Kupon sei auf 21,25% festgelegt worden. Der Basispreis betrage 100,00%, die Barriere 60,00%. Der Nennbetrag liege bei 1.000,00 EUR. Der Bewertungstag sei der 16.06.2023, fällig sei die Anleihe am 23.06.2023. Der Zeichnungsschluss sei am 27.06.2022. (Stand: 14.06.2022, 11:45)

Ausgewählte Risiken:

Marktrisiko/Preisänderungsrisiko: Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

Emittenten-/Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (14.06.2022/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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