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FOMC-Mitglieder wollen die geldpolitischen Fehler der Siebzigerjahre unbedingt vermeiden


16.09.22 10:57
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der US-Arbeitsmarkt erweckt den Eindruck einer erfreulichen Robustheit, sodass Leitzinserhöhungen tiefer in den restriktiven Bereich besser verkraftbar erscheinen als noch vor einem Monat, so die Analysten der DekaBank.

Zudem würden verschiedene Aussagen von FOMC-Mitgliedern andeuten, dass sie die geldpolitischen Fehler der Siebzigerjahre unbedingt vermeiden möchten. Damals sei mehrmals zu früh mit einer Verringerung der geldpolitischen Straffung auf nachlassende Inflationsraten reagiert worden. Die Folge sei gewesen, dass letztlich die langfristigen Inflationserwartungen ihre Verankerung verloren hätten. Zudem sei die Inflationsrate für August höher als erwartet gemeldet worden, sodass die Analysten der DekaBank nun von einer nochmals stärkeren geldpolitischen Straffung bis Ende 2022 ausgehen würden. (Ausgabe September 2022) (16.09.2022/alc/a/a)