FED könnte die Zinserhöhungen aufgrund der sinkenden Inflation früher als erwartet beenden


13.09.22 11:00
Der Aktionär

Kulmbach (www.anleihencheck.de) - Die Credit Suisse erwartet, dass die US-Notenbank die Zinserhöhungen aufgrund der sinkenden Inflation früher als allgemein erwartet beenden wird, so Andreas Deutsch von "Der Aktionär".

Nach Einschätzung ihres Marktexperten Jonathan Golub werde dies die Aktienkurse kräftig nach oben treiben. Die Zeichen von Seiten der Inflation seien klar positiv.

"Jeder von uns sieht es, wenn er tankt, dass der Benzinpreis gesunken ist. Wir sehen es sogar bei Lebensmitteln. Es zeigt sich also wirklich schon in den Daten. Und das bedeutet ein großes positives Potenzial", so Golub zu CNBC.

"Die Futures deuten darauf hin, dass die Preise für Nahrungsmittel und Energie bis Ende 2023 um 5,7 und 11,8 Prozent sinken werden, während die Inflation für Waren seit Februar von 12,3 Prozent auf sieben Prozent zurückgegangen ist", so der Stratege weiter.

Ein abruptes Ende der Inflation werde die FED unmittelbar dazu zwingen, die Zinsen nicht mehr zu erhöhen. Das dürfte in den kommenden vier bis sechs Monaten der Fall sein.

Golub: "Wenn es so kommt, wird der Aktienmarkt abheben."

Die hohe Inflation sei der Bremsklotz für die Börse - ein deutlicher Rückgang der Preise könne im Grunde nur zu einer Rallye führen. Die Kursgewinne in den vergangenen Tagen würden zeigen, dass viele Investoren mit den Hufen scharren würden und bei einem Aufschwung schnell dabei sein wollten. (13.09.2022/alc/a/a)





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