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FED-Zinserhöhung: Überlassen Sie den Dots das Wort


22.09.22 11:30
Janus Henderson Investors

London (www.anleihencheck.de) - Die FED erhöhte die Zinsen wie erwartet um 75 Basispunkte und wählte einen ausgewogenen, aber hawkishen Ton, so Andrew Mulliner, Head of Global Aggregate Strategies, bei Janus Henderson Investors.

Im Grunde sei diese Sitzung von Jackson Hole dominiert worden, da Jay Powell den gleichen Standpunkt vertreten habe wie bei seiner Rede in Jackson Hole. Die FED sei entschlossen, die Inflation zu senken. Es seien jedoch die Dots gewesen, die die Überlegungen der FED offenbart hätten. Es werde erwartet, dass die Zinssätze bis Ende des Jahres im mittleren Bereich von 4% liegen würden (in Übereinstimmung mit den Märkten), während die Zinssätze im Jahr 2023 auf einem ähnlichen Niveau bleiben sollten, bevor sie im Jahr 2025 (überraschenderweise) auf einen gleichbleibenden langfristigen Wert sinken würden. Die Prognosen der FED für die Arbeitslosigkeit und das Wachstum schienen angesichts des Umfangs der geldpolitischen Straffung optimistisch zu sein - inwieweit es sich dabei jedoch um Wunschdenken handele, werde sich erst mit der Zeit zeigen. Die Märkte seien insgesamt relativ unverändert geblieben, hätten jedoch deutlich nachgegeben, nachdem die FED ihr Bekenntnis zu einer niedrigeren Inflation erneut bekräftigt habe. (22.09.2022/alc/a/a)