Euro-Bund-Future: Aufwärtstrend seit 1991 im Mittelpunkt


12.09.22 09:31
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Vor Wochenfrist hatten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt anhand des Quartalscharts des Euro-Bund-Future die langfristigen Leitplanken abgesteckt.

Die jüngste Kursentwicklung rücke das Zinsbarometer nun erneut in den Mittelpunkt. Doch der Reihe nach: Der Bruch der Schlüsselunterstützung bei rund 168 sei der Katalysator für den dynamischen Abverkauf im bisherigen Jahresverlauf 2022 gewesen. Zwar vollziehe sich die gesamte Handelsaktivität der laufenden Drei-Monats-Periode innerhalb der Schwankungsbreite des Vorquartals - wodurch ein sog. Innenstab entstehe -, doch die jüngste Kursschwäche rücke die nächste Kernunterstützung in den Fokus. Gemeint sei der Basisaufwärtstrend seit 1991 (akt. bei 141,29). Derart lange Trends sollten Anlegerinnen und Anleger unbedingt beachten, denn deren Bruch dürfte schwerwiegende Implikationen in Form einer Fortsetzung der Schwäche des bisherigen Jahresverlaufs nach sich ziehen. Auf der Oberseite würden indes die fast deckungsgleichen Hochs der letzten beiden Quartale bei 159,70/159,79 ins Auge stechen. Ein Sprung über diese Hürden - gleichbedeutend mit der "bullishen" Auflösung des oben genannten "inside quarters" - sei indes nötig, um dem Euro-Bund-Future eine nachhaltige Erholungsperspektive zu geben. (12.09.2022/alc/a/a)




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