Deutscher Anleihemarkt durch Inflationszahlen aus Frankreich und Spanien belastet


01.03.23 08:40
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Höher als erwartet liegende Inflationszahlen aus Frankreich und Spanien belasteten den deutschen Anleihemarkt, so die Analysten der Nord LB.

Entsprechend hätten die Renditen weiter zugelegt. Der Handel von US-Treasuries sei impulslos geblieben. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere verharre unter der Schwelle von 4 Prozent.

Heute sei der klassische Ablauf eines europäischen Handelstages zu beobachten: Zunächst seien bereits in der Nacht die Zahlen von CFLP und Caixin zur aktuellen Stimmung in den Unternehmen aus China auf den Tisch gekommen, es würden am Vormittag die deutschen Daten vom Arbeitsmarkt und zur Inflationsentwicklung vorgelegt und am Nachmittag bilde die Veröffentlichung des ISM PMI aus den USA quasi den krönenden Abschluss des Tages.

Bei den deutschen Arbeitslosenzahlen könnte sich tatsächlich nochmals ein minimaler Rückgang ergeben (saisonbereinigt), die deutsche Inflation könnte nach dem massiven Anstieg um 1,0% M/M im Januar auch im Februar nochmals deutlich angezogen haben und der ISM PMI dürfte nach einem deutlichen Rückgang zuletzt auf 47,4 Punkte zumindest wieder etwas zugelegt haben können, aber klar unter der 50er Marke verbleiben. (01.03.2023/alc/a/a)




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