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CPI-Daten liefern keinen Grund für zügige Zinssenkungen


13.02.24 15:53
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Die in den Vereinigten Staaten veröffentlichten Inflationsdaten notieren mit einem Anstieg der CPIs um 0,3% M/M oberhalb der Erwartungen der Marktteilnehmer, so die Analysten der Nord LB.

Die Kernrate habe sogar um 0,4% M/M zugelegt. Die aktuellen Zahlen zu den US-Konsumentenpreisen würden der FED somit keinen Grund für zügige Zinssenkungen liefern. Auch angesichts der extrem hohen Unsicherheit über die weiteren ökonomischen Entwicklungen in den USA - sowohl hinsichtlich der Preisdaten als auch mit Blick auf die Beschäftigungssituation - dürften die Notenbanker in Washington derzeit eher eine abwartende Strategie verfolgen wollen.

Erst mehr Klarheit über die zukünftigen makroökonomischen Trends sollte dem FOMC perspektivisch eine Leitzinssenkung ermöglichen. Lediglich größere Probleme bei den US-Regionalbanken mögen aktuell noch eine zügige Verringerung der FED Funds Target Rate auslösen können; die Geldpolitiker in Washington müssten die Aktienkurse der entsprechenden Institute nun folglich sehr genau im Blick haben. (13.02.2024/alc/a/a)