Australische Inflation höher als erwartet - Bank of Japan will ihre Geldpolitik vorerst nicht ändern


25.01.23 15:08
XTB

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Anbei ein aktueller Marktkommentar von XTB:

- Der Verbraucherpreisindex in Australien sei höher ausgefallen als erwartet und viel höher als die vorherige Veröffentlichung
- Die australische Wirtschaft dürfte durch die Öffnung Chinas nach der Covid-Pandemie unterstützt werden
- Die Bank of Japan werde ihren geldpolitischen Kurs bis zum Ausscheiden von Kuroda im April wahrscheinlich nicht ändern

Die Veröffentlichung der Inflationsdaten für das 4. Quartal 2022 sei in Australien ziemlich interessant gewesen. Die Inflationsrate habe bei 7,8% im Jahresvergleich gelegen, während 7,6% erwartet worden seien (7,3% im 3. Quartal). Diese Zahlen dürften die RBA ermutigen, die Zinssätze Anfang Februar und mindestens noch einmal im Laufe des Jahres um 25 Basispunkte anzuheben. Darüber hinaus dürfte die Öffnung Chinas nach der Pandemie die australische Wirtschaft unterstützen und die globale Inflation wieder anheizen. Auf der anderen Seite werde die Bank of Japan bis April, wenn Haruhiko Kuroda aus dem Amt scheide, ihre Geldpolitik beibehalten. Die Behörden hätten erklärt, die BoJ wolle die Funktionsfähigkeit des Marktes wiederherstellen, indem sie die Steuerung der Renditekurve ändere, aber das geldpolitische Umfeld sollte weiterhin locker bleiben. Die Experten von XTB würden glauben, dass sich dies im April ändern könnte, aber bis dahin könnte der AUD (Australischer Dollar)/JPY seinen jüngsten Anstieg fortsetzen. Potenzielle Ziele und Unterstützungen seien im Chart markiert. (25.01.2023/alc/a/a)




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