Australien: Inflationsdruck hält weiter an


25.01.23 09:45
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - Australien weitete seinen Handelsüberschuss zum sechsten Mal in Folge auf ein Rekordhoch aus, da die Daten für November einen anhaltend starken Export von Metallen zeigen, so die Analysten von Postbank Research.

Der Handelsbilanzüberschuss habe im November 13,2 Mrd. AUD (Australischer Dollar) betragen.

Der PMI der Dienstleistungen sei mit einem Rückgang auf 47,3 Punkte im Dezember weiter in den Bereich gesunken, der eine Schrumpfung der Aktivität erwarten lasse.

Die Verbraucherpreisinflation sei im November um 7,3 Prozent gestiegen und habe damit über den 6,9 Prozent vom Oktober oder dem Rekordhoch vom September 2022 gelegen. Der Hauptgrund für den Anstieg seien höhere Preise für Wohnimmobilien gewesen. Die Kerninflation, das so genannte getrimmte Mittel der Inflation, sei im Jahresvergleich um 5,6 Prozent gestiegen.

Der australische CoreLogic-Hauspreisindex sei im Dezember um weitere 1,2 Prozent zurückgegangen, nachdem er im November bereits um 1,1 Prozent gesunken sei. Die Zahl der Baugenehmigungen sei im November gegenüber dem Vormonat um neun Prozent zurückgegangen und sei damit den dritten Monat in Folge rückläufig gewesen.

Die Arbeitslosenquote sei leicht auf 3,5 Prozent angestiegen.

Die RBA habe nun eigentlich eine Zinspause bei 3,10 Prozent einlegen wollen. Die Märkte würden eine kumulierte Erhöhung um 25 Basispunkte für die beiden nächsten Sitzungen einpreisen. Über die nächsten sechs Monate würden die Analysten eine leichte Abwertung des Wechselkurses von EUR/AUD 1,562 auf EUR/AUD 1,60 erwarten. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2023) (25.01.2023/alc/a/a)





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