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Anleihemärkte nervös vor der EZB-Sitzung


08.06.22 10:44
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die überraschende 50 Basispunkte-Zinsanhebung der Australischen Zentralbank unterstreicht, dass angesichts der hohen Inflation und der Sorgen, dass sich die Inflationserwartungen von ihrer Verankerung lösen, die globalen Zentralbanken zunehmend hawkisher agieren, so die Analysten der DekaBank.

In diesem Umfeld würden auch die Anleihemärkte vor der EZB-Sitzung am Donnerstag nervös bleiben. Nach den vielfältigen Kommentaren aus dem EZB-Rat sei der Spielraum für die EZB gering, etwas anderes als den Start der Zinswende am 21. Juli und damit den Beginn einer Reihe von Zinserhöhungen mit Ziel der Normalisierung der Geldpolitik zu bekräftigen. Am langen Ende der Kurve dürften zunehmend die sich abschwächenden Konjunkturdaten in den Fokus rücken, was weitere schnelle Renditeanstiege schwierig erscheinen lasse. (Ausgabe vom 07.06.2022) (08.06.2022/alc/a/a)