11,50% p.a. Aktienanleihe Pro mit Barriere auf Deutsche Bank: Deutschlands größtes Geldhaus


19.01.23 09:21
Bank Vontobel Europe AG

München (www.anleihencheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Deutsche Bank eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Aktienanleihen von dieser Einschätzung profitieren können.

Die Deutsche Bank habe im dritten Quartal mit einem weiteren Gewinn von über einer Milliarde Euro überrascht und verzeichne damit den neunten Quartalsgewinn in Folge (2022). Dabei habe die Deutsche Bank vor ein paar Jahren noch tief in der Krise gestanden. Wie diese beeindruckende Wende eingeleitet worden sei und wie sich das weitere Geschäft abzeichnen könnte?

Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) habe in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Erträge der Bank aus ihrem Kerngeschäft, dem Zinsgeschäft, gesunken seien. Dies habe einen direkten Einfluss auf die Konzerngewinne der Bank gehabt und damit ihre Finanzlage beeinträchtigt. Hinzu sei ein anhaltender Wettbewerbsdruck gekommen, welcher sich in abnehmenden Marktanteilen des Investmentbanking-Bereichs abgezeichnet habe.

Um diese Probleme zu bewältigen, habe das Geldinstitut beschlossen, ihr Investmentbanking-Geschäft zu verkleinern und sich stärker auf ihr Privatkundengeschäft zu konzentrieren. Infolgedessen habe Deutschlands größtes Geldinstitut im Jahr 2019 umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, die ihre finanzielle Position habe stabilisieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten verbessern können.

Die 2020 beginnende und knappe zwei Jahre anhaltende Börsenmanie, ausgelöst durch eine lockere Geldpolitik, habe es der Deutschen Bank erlaubt, einen Großteil der hohen Restrukturierungsaufwendungen auszugleichen. Vor allem die Bereiche des Wealth Management und Investmentbanking seien in dieser Zeit aufgeblüht und hätten für einen regelrechten Geldregen gesorgt.

Anfang letzten Jahres dann die überrasche Wende, geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise hätten die Teuerungsrate auf historische Höhe manövriert. Die überraschend falkenhafte, geldpolitische Einstellung der Europäischen Zentralbank habe zusätzliche Rezessionsängste heraufbeschworen. Nichtsdestotrotz habe sich das Geschäftsmodell der Deutschen Bank als robust bewiesen und in einem schwierigen Umfeld schwarze Zahlen verbucht, unter anderem bedingt durch die florierenden Krediteinnahmen.

Die deutsche Wirtschaft habe sich in jüngster Vergangenheit trotz schwieriger Rahmenbedingungen behaupten können. Banken könnten von diesem Umfeld profitieren, indem die höheren Leitzinsen an Kreditnehmer in Form von steigenden Kreditzinsen in Rechnung gestellt würden.

Demgegenüber könnte eine anstehende Rezession zu Nachfragerückgängen in allen Geschäftsbereichen führen. Laut den jüngsten Einschätzungen der Wirtschaftsweisen handle es sich dabei um kein unwahrscheinliches Szenario. Der Sachverständigenrat rechne für das angebrochene Jahr mit einer anhaltend hohen Inflation von 7,4 Prozent und einem Konjunkturrückgang von - 0,2 Prozent (2023).

Anlegerinnen und Anleger könnten durch die 11,50% p.a. Aktienanleihe Pro mit Barriere auf die Deutsche Bank AG an der Kursentwicklung des Unternehmens partizipieren. Die eingebaute europäische Barriere könnte sich in unsicheren und volatilen Zeiten auszeichnen, da eine mögliche Barrierenverletzung nur zum Laufzeitende betrachtet werde.

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. (Aktienanleihen Investor/Januar 2023) (19.01.2023/alc/a/a)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
100,00 € 100,00 € -   € 0,00% 27.01./10:40
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000VU1GRR1 VU1GRR 100,00 € 100,00 €
Werte im Artikel
12,35 plus
+1,15%
100,00 plus
0,00%