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10-jährige Rendite USA: Vor möglicher Bodenbildung


07.02.24 08:51
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Chartverlauf der 10-jährigen Rendite USA gestaltet sich derzeit extrem spannend, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Nach dem Zinshoch vom Oktober und dem Test der "magischen 5%-Marke" sei das Renditebarometer eine korrektive Phase durchlaufen. Diese könnte nun vor ihrem Ende stehen, denn die beiden Tiefpunkte von Ende Dezember und vom 1. Februar bei 3,78% bzw. 3,82% würden womöglich einen klassischen Doppelboden bilden. Was für einen nachhaltigen Befreiungsschlag aus charttechnischer Sicht allerdings noch fehle, sei ein Spurt über das Zwischenerholungshoch bei 4,20%. Interessant sei in diesem Kontext, dass die 10-jährige Rendite USA zudem mit den Glättungslinien der letzten 50 bzw. 200 Tage (akt. bei 4,07%/4,10%) ringe. Gelinge die untere Umkehr, dann ergebe sich aus der diskutierten Bodenbildung ein rechnerisches Anschlusspotenzial von 0,40%-Punkten. Die Hoffnungen auf fallende Langfristzinsen dürften sich dann deutlich verzögern. Als Risiko sehen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt in diesem Kontext ein schnelles Rebreak der oben genannten Durchschnitte, welche sich im Ausbruchsfall als Stopp-Loss auf der Unterseite anbieten. (07.02.2024/alc/a/a)