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21.05.20 09:00
Stahl-Newsflow: Restrukturierung, Stahl-Dumping und CO2-Emissionen
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - thyssenkrupp (tk) gab diese Woche weitere Details zur geplanten strategischen Neuausrichtung bekannt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Demnach solle der Fokus auf Materials Services, Industrial Components und Automotive Technology (Partnerschaften möglich) liegen. Für Steel Europe und Marine Systems würden u.a. Konsolidierungsoptionen in Erwägung gezogen. Im Segment "Multi-Tracks" würden fortan Bereiche zusammengefasst, von denen tk sich trennen wolle. Dazu würden u.a. Plant Technology und Powertrain Solutions zählen. tk sei zuversichtlich, dass es trotz COVID-19 zu einem Closing des Elevator Verkaufs (EUR 17,2 Mrd.) kommen solle.

Unterdessen habe die EU-Kommission, auf Ansuchen einiger europäischer Hersteller, eine Antidumping-Untersuchung betreffend Stahlimporte aus der Türkei eingeleitet. Laut Amtsblatt vom 14. Mai lägen ausreichend Beweise vor, um ein solches Verfahren zu rechtfertigen. Die Türkei sei 2019 der anteilsmäßig größte Stahlimporteur in die EU mit einem Anteil von 23% gewesen. Die EIB habe ArcelorMittal (MTNA) einen Kredit iHv. EUR 75 Mio., zur Finanzierung von zwei Projekten gewährt. Diese sollten jährlich bis zu 350 Tsd. Tonnen CO2 Emissionen einsparen. Ein weiterer Schritt von MTNA die CO2 Emissionen bis 2030 um 30% zu senken. (News vom 20.05.2020) (21.05.2020/alc/n/a)


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