US-Anleihen nach Aussagen von FED-Präsident zugelegt


29.11.18 10:15
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Deutsche Staatsanleihen haben zur Wochenmitte nur marginale Veränderungen gezeigt, so die Analysten der Nord LB.

Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe auf 160,9 (161,02) Zähler verloren. Die Aussage von Italiens Finanzminister Tria, man müsse die Ängste der europäischen Partner und die Verunsicherung an den Finanzmärkten berücksichtigen, sei am Markt gut angekommen. Italienische Zehnjährige hätten mit 3,26% (3,29%) rentiert. US-Anleihen hätten nach den Aussagen von FED-Präsident Jerome Powell mehrheitlich zugelegt. Lediglich die langlaufenden 30-jährigen Bonds hätten nachgegeben.

FED-Chef Powell habe Sorgen vor einer zu straffen und damit konjunkturschädlichen US-Zinspolitik gedämpft. Die Politik der stufenweisen Zinserhöhungen sei so angelegt, dass Gefahren ausbalanciert würden, habe er gesagt. Die aktuelle Leitzinsspanne von 2,0 bis 2,25% liege "knapp unter" dem geschätzten neutralen Niveau, mit dem die Wirtschaft weder gefördert noch gebremst werde. Diese Passage sei am Markt als ein noch vorsichtigeres Vorgehen bei künftigen Leitzinserhöhungen gedeutet worden. (29.11.2018/alc/a/a)