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Trotz guten Start ins Jahr sucht Fresenius Interessenten für Transfusionssparte


17.05.19 13:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - 2018 war für Fresenius in Hinblick auf die zwei Gewinnwarnungen und die geplatzte Akron-Fusion kein gutes Jahr, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Themen denen bei der morgigen Hauptversammlung ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit geschenkt werden dürfte. Laut Medienberichten forciere Fresenius nun den Verkauf seines Transfusions- und Zelltherapiegeschäfts und das, obwohl erst 2012 der amerikanische Transfusionstechnik Anbieter Fenwal für rund USD 1,1 Mrd. übernommen worden sei. Gemäß einem Bericht der F.A.Z. habe Fresenius für einen potenziellen Verkauf Goldman Sachs beauftragt. Dem Q1 2019 Bericht zufolge sei Fresenius gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Konzernumsatz solle währungsbereinigt zwischen 3 und 6% in 2019 steigen. Die Übernahme von Nxstage sollte sich im Gewinn und in der Verschuldung negativ niederschlagen. Das Management erwarte zum Jahresende einen Verschuldungsgrad am oberen Ende des ursprünglichen Zielkorridors von 2,5x bis 3,0x. (News vom 16.05.2019) (17.05.2019/alc/n/a)