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Staatsverschuldung deutlich ausgeweitet - Notenbanken halten Renditen historisch niedrig


02.12.20 12:00
ALTE LEIPZIGER Trust

Oberursel (www.anleihencheck.de) - Die wichtigsten Notenbanken werden auch in den kommenden Jahren alles Notwendige dafür tun, damit das Renditeniveau niedrig bleibt, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust in ihrem aktuellen "INVEST-REPORT".

Denn aufgrund der inzwischen unvorstellbar hohen Staatsverschuldung und der vielerorts am Boden liegenden Unternehmen diesseits und jenseits des Atlantiks seien sie dazu mehr oder weniger gezwungen.

Höhere Zinsen wären in der aktuellen Situation Gift für das erwartete Wirtschaftswachstum. Ein Abwürgen des gerade beginnenden Aufschwungs sowie ein Kollaps der Staatsfinanzen vieler Staaten wären die Folge. Daher würden von der Europäischen Zentralbank bei ihrer nächsten Sitzung weitere Lockerungsmaßnahmen der Geldpolitik erwartet. Auch die Federal Reserve könnte sich abermals genötigt sehen, ihre Ankaufvolumina für Staatsanleihen weiter zu erhöhen, und zwar dann, wenn eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern auf ein groß angelegtes Fiskalpaket scheitern sollte. Auch für die USA gelte: Eine nachhaltige Zinswende sei weiterhin nicht in Sicht. (Ausgabe Dezember 2020) (02.12.2020/alc/a/a)