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Schwaches Winterhalbjahr und Sondereffekte belasten Reisekonzerne im ersten Halbjahr


17.05.19 12:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Bei leicht steigendem Umsatz sank das bereinigte EBITA (inkl. Sondereffekte) der TUI AG von EUR -170 Mio. im Vorjahr auf EUR -300 Mio. im H1 2019, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Neben Überkapazitäten in Spanien (Nachfrageverlagerung in das östliche Mittelmeer) hätten sich das späte Ostergeschäft und erste negative Effekte aus dem Grounding der 737 MAX - von 72 bestellten seien 15 Maschinen bereits im Einsatz gewesen - belastend ausgewirkt. Sollte im Mai nicht hinreichend sicher sein, dass die 737 MAX den Flugbetrieb bis Mitte Juli wieder aufnehmen könne, würden auf Gesamtjahressicht negative Belastungen von rund EUR 300 Mio. drohen. Konkurrent Thomas Cook habe im H1 einen operativen Verlust von GBP -1,3 Mrd. (H1 2018: GBP -215 Mio.) berichtet, getrieben durch hohe Sonderabschreibungen auf die 2007 akquirierte MyTravel. (News vom 16.05.2019) (17.05.2019/alc/n/a)