SAF-HOLLAND will der Hauptversammlung vorschlagen, keine Dividende für 2019 auszuschütten - Anleihenews


19.03.20 09:45
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Das Group Management Board und das Board of Directors der SAF-HOLLAND Group ("SAF-HOLLAND") (ISIN LU0307018795/ WKN A0MU70), einem der weltweit führenden Zulieferer von Truck- und Trailerkomponenten, hat am Mittwoch entschieden, der derzeit für den 20. Mai 2020 geplanten ordentlichen Hauptversammlung vorzuschlagen, keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszuschütten, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die angepassten Ziele für das Geschäftsjahr 2019 bezüglich Konzernumsatz und bereinigter EBIT-Marge wurden zwar erreicht: Der Konzernumsatz lag mit 1.284 Mio. Euro innerhalb des angepeilten Zielkorridors von 1.260 Mio. Euro und 1.300 Mio. Euro, die bereinigte EBIT-Marge mit 6,2 Prozent ebenfalls innerhalb der angestrebten Bandbreite von 6,0 Prozent bis 6,5 Prozent.

Unter dem Strich aber führten insbesondere deutlich höhere Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Werkskonsolidierung in der Region China und dem Programm FORWARD in der Region Amerika zu einem im Vorjahresvergleich deutlich niedrigeren Periodenergebnis von 10,3 Mio. Euro (Vorjahr 48,1 Mio. Euro), entsprechend einem unverwässerten Ergebnis je Aktie von 0,20 Euro (Vorjahr 1,06 Euro).

Bei einer unverändert soliden Eigenkapitalquote von 32,5 Prozent und Netto-Finanzschulden (inkl. Leasingverbindlichkeiten) von 251,7 Mio. Euro hat sich SAF-HOLLAND dazu entschieden, der nachhaltigen Absicherung dieses soliden Finanzprofils - auch vor dem Hintergrund der Risiken aus der Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) - Vorrang einzuräumen.

Das Group Management Board der SAF-HOLLAND rechnet auf Grundlage der erwarteten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen und unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale (inkl. der derzeit absehbaren Geschäftsbeeinträchtigungen durch das Coronavirus) für das Geschäftsjahr 2020 zudem mit einem Rückgang des Konzernumsatzes im niedrigen zweistelligen Prozentsatzbereich (Vorjahr 1.284 Mio. Euro).

Unter den zuvor genannten Annahmen erwartet SAF-HOLLAND für das Geschäftsjahr 2020 eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 4 Prozent und 5 Prozent. Ergebnisbelastend wirken neben dem Umsatzrückgang weitere Effekte durch COVID-19. Ergebnisstabilisierend wirken voraussichtlich die deutliche Reduzierung der operativen Verluste der Chinaaktivitäten, die konsequente Umsetzung des Programms FORWARD in den USA, die gruppenweite Implementierung des SAF-HOLLAND Operational-Excellence-Systems sowie das margenstarke Aftermarket-Geschäft.

Um die strategischen Ziele zu unterstützen, plant das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020 mit Investitionen in einer Größenordnung von um die 3 Prozent (Vorjahr 4,1 Prozent) vom Konzernumsatz.

Im Übrigen lassen sich mit Blick auf die aktuelle Ausbreitung von COVID-19 die wirtschaftlichen Auswirkungen auf SAF-HOLLAND derzeit weder hinreichend ermitteln noch verlässlich beziffern.

Die SAF-HOLLAND Group wird am 19. März 2020 den Geschäftsbericht mit sämtlichen testierten Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlichen. (Pressemitteilung vom 18.03.2020) (19.03.2020/alc/n/a)





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