Öffentliche Anleihen-Angebote kleiner und mittlerer Unternehmen in der 11. Kalenderwoche


19.03.18 09:30
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - In der elften Kalenderwoche vom 12. bis 16. März 2018 gibt die R-LOGITECH S.A.R.L, eine Schwestergesellschaft der Metalcorp Group B.V., ihr Debüt am Anleihen-Markt, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Ihre fünfjährige Unternehmensanleihe sei mit einem satten Zinskupon von 8,5% p.a. ausgestattet und habe ein Volumen von bis zu 25 Millionen Euro. Die Emission setze sich aus einem öffentlichen Angebot und einer Privatplatzierung zusammen - seit Freitag, den 16.03., könne die Anleihe über die Börse Frankfurt gezeichnet werden. Die Anleihen-Mittel sollten zur Expansion der Geschäftsaktivitäten genutzt werden.

Die R-LOGITECH S.A.R.L sei ein internationaler Spezialist für strategische Logistik- und Technologiedienstleistungen globaler Warenströme. Bislang sei das Unternehmen am deutschen KMU-Anleihen-Markt noch nicht tätig gewesen, habe aber durch die Verbindung zur Anleihen-Emittentin Metalcorp Group B.V. schon erste Berührungspunkte am deutschen Markt. Besagte Metalcorp sei, wie in der letzten Woche bekannt geworden sei, von der Creditreform Rating AG übrigens wieder mit "BB" geratet worden. Damit werde der Metalcorp Group B.V. von den Analysten weiterhin eine befriedigende Bonität attestiert.

Der FC Schalke 04 habe im Geschäftsjahr 2017 ohne gewichtige Transfererlöse und nach dem Verpassen eines internationalen Wettbewerbs ein Konzernjahresfehlbetrag von minus 12,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Trotz des Verlustes hätten aber in sämtlichen operativen Geschäftsbereichen ein Umsatzwachstum erzielt und die Umsatzschwelle von 200 Millionen Euro erneut übertroffen werden können. Die beiden in 2016 begebenen Schalke-Anleihen seien unterdessen bei den Anlegern weiter hoch im Kurs und hätten in der letzten Woche bei 108 bzw. 111 Prozent notiert.

Die Deutsche Rohstoff AG beende das Geschäftsjahr 2017 hingegen mit einem Konzernergebnis in Höhe von 7,7 Millionen Euro und somit leicht über dem Ergebnis aus dem Vorjahr (7,6 Millionen Euro). Die beiden Anleihen des Unternehmens würden weiterhin über pari notieren, bei 100,75% sowie bei 103,60%.

Die Unternehmensanleihe der Real Estate & Asset Beteiligungs GmbH (REA) notiere seit dem 13. März im Segment "High Risk Market" der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg. Die seit Januar 2018 emittierte Anleihe der Real Estate & Asset Beteiligungs GmbH sei mit einem Zinskupon von 3,75% p.a. ausgestattet und habe eine siebenjährige Laufzeit bis zum 31.01.2025. Darüber hinaus sei die Emittentin REA in diesem Jahr für der "Großen Preis des Mittelstands" nominiert worden. Womöglich plane die EYEMAXX Real Estate AG die Begebung einer weiteren Unternehmensanleihe, das Immobilien-Unternehmen habe diese Woche mitgeteilt, die Möglichkeiten einer weiteren Fremdkapitalfinanzierung zu prüfen.

Die Photon Energy NV habe in der elften Kalenderwoche das ausstehende Volumen von 6,533 Millionen Euro ihrer Unternehmensanleihe 2013/18 zum Ende der fünfjährigen Laufzeit fristgerecht und vollständig getilgt. Gleichzeitig sei den Anleiheinhabern der letzte Zinskupon in Höhe von 8,00% ausbezahlt worden.

Auch die Seidensticker-Gruppe habe Anfang der letzten Woche ihre Unternehmensanleihe 2012/18 planmäßig in der Gesamthöhe von 30 Millionen Euro zurückgezahlt und sich somit vorerst vom KMU-Anleihen-Markt verabschiedet.

Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS habe sich in der vergangenen Woche von der 3,25%-Anleihe 2017/22 der UBM Development AG getrennt und mit Kursgewinn veräußert. Zuletzt habe der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS auch die Restbestände an der 4,25%-Anleihe 2015/20 der UBM Development AG verkauft. Somit befinde sich derzeit keine UBM-Unternehmensanleihe mehr im FONDS-Portfolio.

Die Kanzlei Schirp & Partner Rechtsanwälte mbB habe ihr Einspruchsverfahren bezüglich der steuerlichen Anrechnung von Verlusten aus der Scholz-Anleihe erfolgreich durchgesetzt und mache nun auch anderen geprellten Anlegern Hoffnung. Im ersten bislang durchgeführten Einspruchsverfahren gegen einen Steuerbescheid, in dem die Verluste aus der Scholz-Anleihe nicht anerkannt worden seien, habe das Finanzamt in der letzten Woche einlenken müssen und die Verluste aus der Scholz-Anleihe vollständig anerkannt. Die Scholz-Anleger hätten einen Verlust von über 90% erlitten. Nun könnten die aufgetretenen Verluste steuerlich geltend gemacht werden, um so einen Teil des Schadens durch steuerliche Effekte zu kompensieren.

Die 3W Power S.A. werde unverzüglich mit der Umsetzung ihres Restrukturierungskonzepts fortfahren und zu einer außerordentlichen Hauptversammlung einladen, um die formale Zustimmung der Aktionäre zum Restrukturierungskonzept einzuholen.

Den kompletten Beitrag mit den wichtigsten KMU-Anleihen-News der elften Kalenderwoche 2018 im Überblick finden Sie hier. (News vom 17.03.2018) (19.03.2018/alc/n/a)





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