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Nächste Regierung sollte nicht zu inflationstreibend agieren


17.09.21 12:26
Merck Finck

München (www.anleihencheck.de) - Noch neun Tage bis zur Bundestagswahl, so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck a Quintet Private Bank.

Die größte Herausforderung für die nächste Bundesregierung dürfte der Klimaschutz werden, meine Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck halte "ein realistisches Ziel, bis wann Deutschland klimaneutral werden soll, für äußerst wichtig". Greil weiter: "Das Ziel sollte in einem sinnvoll finanzierbaren Rahmen einen gesunden und zukunftsträchtigen Umbau unserer Wirtschaft ermöglichen." Er gebe zu bedenken, dass etwa "noch weiter steigende Strompreise den Inflationstrend nachhaltig befeuern könnten".

Kommende Woche stehe für die Börsen klar die FED-Sitzung am Mittwoch im Fokus. Am selben Tag tage auch Japans Notenbank, wie auch am Donnerstag die Bank of England.

In Sachen Daten komme die Stimmung im September auf den Prüfstand: am Mittwoch mit dem Verbrauchervertrauen in der Eurozone, am Donnerstag mit den vorläufigen Einkaufsmanagerindices in Europa und den USA sowie am Freitag mit dem ifo-Geschäftsklima, dem britischen GfK-Verbrauchervertrauen sowie den japanischen Einkaufsmanagerindices. An harten Daten stünden nach Deutschlands Produzentenpreisen zum Wochenstart in den USA eine Reihe von Immobilienmarktdaten auf der Agenda.

ZITATE:

"Die größte Herausforderung für die nächste Bundesregierung dürfte der Klimaschutz werden."

"Ich halte ein realistisches Ziel, bis wann Deutschland klimaneutral werden soll, für äußerst wichtig."

"Das Ziel sollte in einem sinnvoll finanzierbaren Rahmen einen gesunden und zukunftsträchtigen Umbau unserer Wirtschaft ermöglichen. Dabei könnten noch weiter steigende Strompreise den Inflationstrend nachhaltig befeuern."

"Die nächste Regierung sollte nicht zu inflationstreibend agieren." (17.09.2021/alc/a/a)