Karlsberg Brauerei GmbH platziert maximales Anleihe-Volumen von 50 Mio. Euro - Finaler Zinskupon von 4,25% p.a.


23.09.20 09:00
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Erfolgreiche Anleiheemission am KMU-Anleihemarkt - die Karlsberg Brauerei GmbH hat ihre dritte Unternehmensanleihe 2020/25 (ISIN DE000A254UR5 / WKN A254UR) mit einem Gesamtvolumen von 50 Mio. Euro platziert und eine Emission wie aus dem Lehrbuch hingelegt, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Der finale Zinssatz betrage 4,25% p.a. und befinde sich somit am unteren Ende der zuvor angepriesenen Zinsspanne von 4,25% bis 4,75%.

Aufgrund der hohen Nachfrage sei die Emission deutlich überzeichnet gewesen. Daher habe Karlsberg das Emissionsvolumen im Rahmen einer Privatplatzierung um 10 Mio. Euro auf ein Gesamtvolumen von 50 Mio. Euro erhöht. Das Zielvolumen habe eigentlich bei 40 Mio. Euro gelegen. Zudem sei die Zeichnungsphase nach 24 Stunden beendet worden.

Hinweis: Ausgabe- und Valutatag sei der 29. September 2020. Am selben Tag erfolge die reguläre Einbeziehung der Anleihe im Quotation Board der Börse Frankfurt. Die Notierungsaufnahme an der Börse Frankfurt erfolge bereits am 23. September 2020 (Handel per Erscheinen).

Volle Zuteilung bis zu einem Volumen von 3.000 Euro

Das Angebot der Karlsberg Brauerei GmbH sei dreigeteilt gewesen, bestehend aus einem Umtauschangebot für die Inhaber der Anleihe 2016/21 inklusive einer Mehrerwerbsoption, einem öffentlichen Angebot über die Zeichnungsfunktionalität der Deutschen Börse sowie einer Privatplatzierung.

Das zum Umtausch angediente Volumen betrage rund 49% der ausstehenden Anleihe und werde voll zugeteilt. Zeichnungen gemäß Mehrerwerbsoption würden aufgrund der starken Überzeichnung nicht berücksichtigt. Alle über die Zeichnungsfunktionalität erfolgten Orders würden laut Karlsberg bis zu einem Volumen von je 3.000 Euro vollständig zugeteilt. Zeichnungen größer 3.000 Euro seien jeweils mit 3.000 Euro zugeteilt worden.

INFO: Die Transaktion sei durch die Bankhaus Lampe KG und die IKB Deutsche Industriebank AG als Joint Lead Manager, Heuking Kühn Lüer Wojtek als Rechtsberater sowie durch die IR.on AG als Kommunikationsberater begleitet worden. Als Spezialist an der Börse fungiere die Walter Ludwig GmbH Wertpapierhandelsbank.

"Sehen unseren eingeschlagenen Weg bestätigt"

"Wir freuen uns über das große Interesse der Investoren, sehen unser klares Bekenntnis zum Kapitalmarkt bestätigt und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen", sage Christian Weber, CEO der Karlsberg Gruppe. Martin Adam, CFO der Karlsberg Gruppe, ergänze: "Wir sehen uns mit der hohen Nachfrage zu einem deutlich niedrigeren Zinssatz als bei unserer vorherigen Anleihe auf unserem eingeschlagenen Weg bestätigt."

Der Nettoemissionserlös der neuen Anleihe nach Umtausch diene der Refinanzierung der noch ausstehenden Stücke der Anleihe 2016/21. Hierzu werde die Karlsberg Brauerei GmbH voraussichtlich in den kommenden Tagen eine entsprechende Kündigung der nicht bereits im Rahmen dieser Transaktion umgetauschten Anleihen vornehmen. Mit dem darüberhinausgehenden Teil des Emissionserlöses sollten Investitionen in technische Anlagen und in die weitere Digitalisierung umgesetzt werden, so die Emittenten.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 22.09.2020) (23.09.2020/alc/n/a)





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