Inflation in Russland beschleunigte sich im Juli auf 2,5%, Australischer Leitzins unverändert bei 1,5%


07.08.18 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in Russland beschleunigte sich im Juli auf 2,5% und damit auf den höchsten Stand in diesem Jahr (Juni: 2,3%), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Mittelfristig dürfte der Preistrend wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 18% auf 20% per 01.01.2019 an Fahrt gewinnen, aber wohl weniger als bislang im Marktkonsens erwartet. Grund dafür sei vor allem der durch die Notenbankpolitik stabile Rubelkurs, was russische Staatsanleihen für Anleger attraktiv bleiben lasse.

In Australien habe die Notenbank erwartungsgemäß den Leitzins unverändert bei 1,5% belassen. Entsprechend sei es zu keinen größeren Bewegungen des Australischen Dollars gekommen. Anhand der Kommentare der Notenbank lasse sich keine Tendenz hin zu einer baldigen Straffung der Geldpolitik erkennen. (07.08.2018/alc/a/a)