FED: Eine Pause bei den Leitzinserhöhungen dürfte früher kommen als erwartet


12.12.18 11:15
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Anfang Oktober hatte FED-Chef Powell die US-Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt, so die Analysten der DekaBank.

Powell habe damals darauf hingewiesen, dass der Weg hin zum neutralen Leitzinsniveau noch weit wäre. Dies sei von den Aktienmärkten als sehr restriktives geldpolitisches Signal aufgefasst worden. Wenige Woche später seien dann Entspannungssignale gefolgt, die die US-Rentenmärkte zum Anlass genommen hätten, ihre Leitzinserwartungen für das kommende Jahr nach unten zu schrauben. Die Analysten der DekaBank erachten die Marktreaktion für überzogen. Gleichwohl hätten die vergangenen Wochen gezeigt, dass die FED im kommenden Jahr den bisherigen geldpolitischen Autopiloten ausschalten und wieder stärker auf Daten- bzw. Finanzmarktentwicklungen achten werde. Es sei durchaus möglich, dass die FED im Jahr 2019 früher als bislang von den Analysten erwartet eine Pause bei den Leitzinserhöhungen einlegen werde. (Ausgabe Dezember 2018 / Januar 2019) (12.12.2018/alc/a/a)