Energiekontor AG: Witterungsbedingte Bauverzögerung führt zu Gewinnverschiebung - Anleihenews


18.12.19 16:00
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Aufgrund von signifikanten witterungsbedingten Bauverzögerungen ist aktuell mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass ein für die Höhe des Konzern-EBT 2019 entscheidender und noch im Bau befindlicher Windpark der Energiekontor AG (ISIN DE0005313506/ WKN 531350) nicht mehr planmäßig zum Jahresende 2019 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden kann, so die Energiekontor AG in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Obwohl weiterhin alle Anstrengungen zur Fertigstellung des Windparks unternommen werden, besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass das für 2019 prognostizierte Konzern-EBT von rund 10 Mio. Euro daher nicht erreicht wird, und aus heutiger Sicht aller Voraussicht nach nur im unteren einstelligen Millionen-Euro-Bereich liegen wird. Der anteilige, durch die Bauverzögerung nicht realisierte Ergebnisbeitrag verschiebt sich damit ins nächste Jahr und erhöht das Konzern EBT 2020.

Kontakt:
Peter Alex
Head of Investor Relations

Energiekontor AG
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen

Tel.: +49 421-3304-126
Fax: +49 421-3304-444
E-Mail: ir@energiekontor.com

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Bei der Realisierung eines Windpark-Projekts gehören Terminverschiebungen zum Tagesgeschäft. Gerade das windstarke vierte Quartal ist hierfür besonders anfällig.

Aktuell befindet sich der Windpark Waldfeucht, in Nordrhein-Westfalen westlich von Heinsberg unweit der Grenze zu den Niederlanden gelegen, in der Realisierung. Ursprünglich wurde mit einer Inbetriebnahme der drei Nordex-Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils 4,5 MW jährlich und einem erwarteten Ertrag von rund 35 Mio. Kilowattstunden im Dezember 2019 gerechnet. In den letzten Wochen haben hohe Windgeschwindigkeiten mit kräftigen Böen dafür gesorgt, dass die Arbeiten am Standort nicht planmäßig erfolgen konnten und es in der Folge zu Verzögerungen kam. Trotz vorgenommener Gegen-Maßnahmen wie der Anforderung von zusätzlichen Errichtungskränen und der Einführung eines Drei-Schichten-Betriebs haben sich die Aussichten für eine Fertigstellung bis Jahresende zuletzt weiter eingetrübt. Für die nächsten Tage wird am Standort Waldfeucht mit schwierigen Windverhältnissen gerechnet, die zu weiteren Verzögerungen führen werden.

Aus heutiger Sicht ist daher mit einer vollständigen Inbetriebnahme des Windparks erst im Januar 2020 zu rechnen. Damit verschiebt sich voraussichtlich ein Teil des für 2019 vorgesehenen Ergebnisbeitrages in das erste Quartal 2020. (18.12.2019/alc/n/a)






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