Deutscher Anleihenmarkt durch weltweite Unsicherheit aufgrund des Handelsstreits gestützt


13.07.18 16:49
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Der deutsche Anleihenmarkt wurde in dieser Woche durch die weltweite Unsicherheit aufgrund des Handelsstreits gestützt: Nach der Ankündigung weiterer Strafzölle sind deutsche Staatsanleihen am Mittwoch mit Kursgewinnen in den Handel gestartet, so die Börse Stuttgart.

Der Euro-Bund-Future sei am Morgen um 0,13 Prozent auf 162,61 Punkte gestiegen und habe die Gewinne im Laufe des Tages ausweiten können. Seinen Höchststand habe er bei 162,80 Punkten erreicht. Schon seit mehr als zwei Wochen halte sich der September-Kontrakt oberhalb der Marke von 162 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe habe am Mittwoch 0,36 Prozent betragen. Anfang der Woche hätten deutsche Staatanleihen noch moderate Gewinnmitnahmen eingebüßt. Die enttäuschenden Konjunkturdaten aus dem Euroraum hätten dem Markt keinen Auftrieb geben können.

Am 11. Juli sei eine neue 10-jährige Bundesanleihe (ISIN DE0001102457 / WKN 110245) mit einem Emissionsvolumen von vier Milliarden Euro emittiert worden. Der Kupon betrage 0,250 Prozent p.a. und werde jährlich zum 15. August gezahlt. Die erste Zinszahlung erfolge am 15.08.2019. Die Anleihe sei am 15.08.2028 fällig, die kleinste handelbare Einheit betrage 0,01 Euro. (13.07.2018/alc/a/a)




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