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Deutsche Rohstoff H1-Halbjahreszahlen: Konzernverlust von 13,4 Mio. EUR - Anleihenews


14.08.20 13:41
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Der Deutsche Rohstoff Konzern hat im ersten Halbjahr 2020 einen Konzernverlust von 13,4 Mio. EUR erzielt, so das Unternehmen in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Grund dafür sind nicht zahlungswirksame, außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund von niedrigeren Öl- und Gaspreisprognosen in Höhe von 17,2 Mio. EUR. Die Abschreibungen entfallen mit rund 10,7 Mio. EUR auf den Buchwert der Erdölförderanlagen von Elster Oil & Gas und mit 6,5 Mio. EUR auf die Aktien von Northern Oil & Gas.

Das Konzernergebnis vor außerplanmäßigen Abschreibungen belief sich auf 1,2 Mio. EUR. Der Umsatz betrug 26,1 Mio. EUR (Vorjahr: 24,2 Mio. EUR) und das EBITDA 15,8 Mio. EUR (Vorjahr: 15,2 Mio. EUR). Die Erlöse aus Hedging-Geschäften, die Teil des Umsatzes sind, beliefen sich auf 10,1 Mio. EUR.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2020 ändert sich wie folgt:

- Der Umsatz bewegt sich voraussichtlich am oberen Ende der veröffentlichten Spanne von 33 bis 37 Mio. EUR.

- Das EBITDA wird nun bei 15 bis 18 Mio. EUR (vorher 15 Mio. EUR) erwartet.

- Der Konzernverlust wird aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibungen auf rund 20 Mio. EUR (vorher: Einstelliges negatives Konzernergebnis) erhöht.

Grundlage für die Prognose sind ein angenommener Ölpreis von 40 USD im zweiten Halbjahr 2020 und ein EUR/USD Wechselkurs von 1,17.

Unrealisierte Kursgewinne aus den Aktien- und Anleihekäufen (siehe Pressemeldung vom 13. Juli 2020) in Höhe von aktuell rund 8 Mio. EUR sind weder Bestandteil des Halbjahresergebnisses noch der Prognose.

Der Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2020 der Deutsche Rohstoff Gruppe wird in der kommenden Woche auf der Homepage der Gesellschaft unter www.rohstoff.de abrufbar sein.

Zur Definition des Begriffs EBITDA verweisen wir auf die Homepage der Deutsche Rohstoff AG unter http://rohstoff.de/apm/.

Mannheim, 14. August 2020

Die Deutsche Rohstoff identifiziert, entwickelt und veräußert attraktive Rohstoffvorkommen in Nordamerika, Australien und Europa. Der Schwerpunkt liegt in der Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA. Metalle wie Gold und Wolfram runden das Portfolio ab. Weitere Informationen unter www.rohstoff.de

Kontakt
Deutsche Rohstoff AG
Dr. Thomas Gutschlag, CEO
Tel. +49 621 490 817 0
info@rohstoff.de

Erläuterungsteil

Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff AG, sagte: "Die COVID-19 Krise und die anhaltenden Verwerfungen am Ölmarkt haben uns dazu veranlasst, zum Halbjahr erhebliche außerplanmäßige Abschreibungen vorzunehmen. Wir gehen davon aus, mit den reduzierten Buchwerten bilanzielle Risiken deutlich reduziert zu haben. Für das zweite Halbjahr und die kommenden Jahre sehen wir jetzt eine gute Basis für unser angestrebtes Wachstum. Mit unserem erfolgreichen Aktienportfolio und dem Zukauf von großen Flächen in Wyoming haben wir weitere Grundlagen dafür gelegt."

Die Verbindlichkeiten im Konzern gingen zum 30. Juni 2020 gegenüber dem 31. März 2020 um 26,0 Mio. EUR auf 143,9 Mio. EUR zurück. Liquide Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere des Umlauf- und Anlagevermögens) standen zum 30. Juni 2020 in Höhe von 46,2 Mio. EUR zur Verfügung. In den kommenden Monaten wird der Deutsche Rohstoff USA zusätzlich eine Steuererstattung von voraussichtlich 7,5 Mio. USD zufließen. Die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2020 lag bei 26,2% (31. März 2020: 27,8%).

Eine Wiederaufnahme der Produktion auf den älteren Bohrplätzen von Cub Creek ist in den kommenden Wochen geplant. Die Produktion ab Oktober wird sich voraussichtlich um rund 500 Barrel Öl pro Tag erhöhen. Der Olander Bohrplatz soll erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn sich die Preise noch weiter erholt haben. Die Netto-Produktion ist seit April stark reduziert und lag Ende des 2. Quartals mit 1.000 Barrel Öl am Tag bei rund 25% der Kapazität, die bei Wiederinbetriebnahme aller Bohrungen bei durchschnittlich 4.000 Barrel Öl für sechs Monate liegt. (14.08.2020/alc/n/a)