Argentinien-Staatsanleihe: Radikaler Wechsel nach Präsidentschaftswahl


01.12.15 10:30
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Mit dem klaren Wahlsieg des Konservativen Mauricio Marci ist in Argentinien die Ära linkspopulistischer Regierungen vorbei, so die Börse Stuttgart.

Marci stehe für ein anderes Argentinien als das, das die seit 2007 regierende Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner vertreten und das Ihr Mann Néstor Kirchner 2003 eingeleitet habe. Beide hätten auf immer mehr Interventionismus, immer mehr Staat, immer mehr staatlich finanzierte Posten und immer mehr Bürokratie gesetzt.

Mit dem internationalen Rohstoffboom sei das zunächst gut gegangen. Doch dieser sei aktuell vorbei und zurückbleibe ein Land ohne Wachstum, mit hoher Inflation, leeren Staatskassen, hoher Kriminalität und Arbeitslosigkeit. Darunter würden insbesondere die Arbeiterschicht und die untere Mittelklasse, das klassische Klientel der "Kirchneristas", leiden. Die Argentinier hätten nun für einen radikalen Wechsel von links nach rechts gestimmt.

Höhere Umsätze seien insbesondere in der fünf Milliarden schweren Staatsanleihe (ISIN XS0205537581 / WKN A0DUDC) festzustellen gewesen. Der bis Dezember 2038 laufende Bond werde mit 2,26 Prozent p.a. verzinst und könne bereits ab einem Euro gehandelt werden. Das Rating von Standard & Poor's laute B. Aktuell notiere das Papier bei 56,70 Prozent. (Ausgabe 46 vom 27.11.2015) (01.12.2015/alc/n/a)




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