Anleihen-Woche KW36 - 2021: IuteCredit, MGI, Homann Holzwerkstoffe und andere - Anleihenews


13.09.21 10:00
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - In der Kalenderwoche 36 vom 06.09. bis 10.09.2021 gibt die Media and Games Invest SE (MGI) die vorzeitige Kündigung ihrer unbesicherten 7,00%-Anleihe 2019/24 (ISIN DE000A2R4KF3 / WKN A2R4KF) mit einem Gesamtvolumen von 25 Mio. Euro bekannt, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Die Anleihe solle gemäß Anleihebedingungen vorzeitig zum nächsten Zinszahlungstermin am 11. Oktober 2021 vollständig zurückgezahlt werden. Das Fintech IuteCredit Europe biete seit Anfang der vergangenen Woche eine neue fünfjährige Unternehmensanleihe (ISIN XS2378483494 / WKN A3KT6M) mit einem Volumen von bis zu 50 Mio. Euro öffentlich an. Der Zinskupon der Anleihe werde zwischen 9,50% und 11,50% p.a. liegen.

"Wir bieten unseren Kunden die finanziellen Mittel, die sie für den Alltag brauchen als auch weitere Formen von Ratenkredite. Sofortabbuchung und mobiles Bezahlen werden bald folgen. Kunden können Bargeld an unserem eigenen kartenlosen Geldautomatennetz abheben. Aktuell zählen wir über 145.000 leistungsstarke, regelmäßig zahlende Kunden in Moldawien, Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und Bosnien und Herzegowina", so Iute-CEO Tarmo Sild über das estnische Unternehmen im Interview mit dem Anleihen Finder in der vergangenen Woche. In dieser Woche veranstalte IuteCredit am 13.09.2021 ein Webinar für interessierte Investoren.

Die Homann Holzwerkstoffe GmbH habe nach vorläufigen Zahlen das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2021 deutlich auf rd. 32,5 Mio. Euro steigern können, nach 19,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2020. Die Umsatzerlöse hätten in diesem Zeitraum um 32% von 117,4 Mio. Euro auf 156,9 Mio. Euro zugelegt. Grund sei eine deutlich erhöhte Nachfrage nach Holzplatten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021. Das Homann-Management gehe daher auch von einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse und des EBITDAs für das gesamte Geschäftsjahr 2021 aus. Die UniDevice AG habe in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2021 einen höheren Periodenüberschuss als prognostiziert erzielt und hebe daher die Gewinnjahresprognose von 3,84 Mio. Euro auf mehr als 4,00 Mio. Euro an.

Die VEDES AG bestätige die vorläufigen Finanzkennzahlen zum ersten Halbjahr 2021, wonach der Spielwarengroßhändler aus Nürnberg ein Umsatzwachstum um 15,0% auf 66,0 Mio. Euro erziele. Zur langfristigen Fortsetzung des Wachstums habe VEDES mit der BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH (BayBG) eine stille Beteiligung vereinbart. Die damit verbundenen aufschiebenden Bedingungen (u.a. Anpassungen der Anleihebedingungen) sollten mit Zustimmung der Anleihegläubiger im Rahmen der am 29. September 2021 stattfindenden zweiten Gläubigerversammlung erfüllt werden. Am Mittwoch, den 15. September 2021, biete das Unternehmen interessierten Anlegern eine weitere Telefonkonferenz an, um Hintergründe zu erläutern.

Auch die Hylea Group S.A. habe eine zweite Gläubigerversammlung (AGV) für ihre 7,25%-Unternehmensanleihe 2017/22 terminiert, und zwar am 27. September 2021 in Frankfurt am Main. Hylea werde nach eigenen Angaben in der zweiten Gläubigerversammlung nicht an ihren Vorschlägen zu Änderungen der Anleihebedingungen bzgl. Zinssatz und Laufzeit festhalten, sondern diese mit den Gläubigern neu verhandeln. Hylea habe ursprünglich eine Laufzeit-Verlängerung der Anleihe um sieben Jahre bis 2029 bei einem reduzierten Zinssatz von 4,25% p.a. vorgeschlagen.

Die eterna Mode Holding GmbH habe den Anleihegläubigern ihrer Anleihe 2017/24 (ISIN DE000A2E4XE4 / WKN A2E4XE) im Zuge des laufenden StaRUG-Restrukturierungsverfahrens eine leicht verbesserte Abfindungsquote von 12,5% angeboten. Auf der Versammlung der Planbetroffenen am 10. September hätten die Gläubiger der ETERNA-Anleihe den vom Unternehmen vorgeschlagenen Restrukturierungsplan zur Umsetzung eines Sanierungsverfahrens nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (kurz: StaRUG) einstimmig zugestimmt. Die Umsetzung des Restrukturierungsplans erfolge nach der noch ausstehenden Bestätigung des zuständigen Restrukturierungsgerichts.

In einem aktuellen Prüfbericht über die Geeignetheit des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS (DMAF) bescheinige die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Rödl & Partner GmbH, dass der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS als Anlage von Stiftungen und kirchlichen Einrichtungen genutzt werden könne. Das erleichtere institutionellen Anlegern die Investmententscheidung, da der vorliegende Geeignetheitsbericht die Erfüllung von Sorgfalts-, Organisations- und Dokumentationsanforderungen in Verbindung mit der Investmentfondsanlage unterstütze.

Die Mutares SE & Co. KGaA habe ihre bisherige Guidance für den Umsatz des Konzerns deutlich erhöht. Basierend auf einer hohen Transaktionsaktivität im Geschäftsjahr 2021 mit bereits zwölf abgeschlossenen und unterzeichneten Akquisitionen gehe das Mutares-Management für das Geschäftsjahr 2021 von einem signifikanten Anstieg des Konzernumsatzes auf mindestens 2,4 Mrd. Euro aus. Zudem solle das mittelfristige Konzernumsatzziel für das Geschäftsjahr 2023 von bisher 3 Mrd. Euro auf mindestens 5 Mrd. Euro angehoben werden.

Die Euroboden GmbH könne trotz Pandemie im laufenden Geschäftsjahr 2020/21, das am 30. September 2021 ende, Wohneinheiten im Volumen von insgesamt 76,5 Mio. Euro veräußern und die Eyemaxx Real Estate AG habe den dritten und finalen Bauabschnitt C des Projekts Sonnenhöfe in Schönefeld bei Berlin, dem bislang größten Projekt der Unternehmensgeschichte, fristgerecht zum 31. August 2021 an den Käufer übergeben. Des Weiteren habe Eyemaxx in der vergangenen Woche das Großprojekt "Venusbogen" in Bernau bei Berlin an den Projektentwickler DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG verkauft.

Den kompletten Beitrag zusammen mit den wichtigsten KMU-Anleihen-News der KW36 - 2021 im Überblick finden Sie hier. (News vom 10.09.2021) (13.09.2021/alc/n/a)






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