ABB und Davos ebnen den Weg für nachhaltige Verkehrskonzepte mit innovativen Elektromobilitätslösungen


22.01.18 16:37
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - In Davos, wo das alljährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) stattfindet, tragen innovative Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge entscheidend zu einem zukunftsweisenden Verkehr-Ökosystem bei. Zu Beginn einer langfristigen Partnerschaft zwischen ABB (ISIN CH0012221716/ WKN 919730) und Davos wurde zum diesjährigen WEF vom 23.-26. Januar 2018 eine Elektro-Infrastruktur für den öffentlichen und privaten Verkehr in Betrieb genommen. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der Pressemitteilung von ABB:

Die Bewohner von Davos und die WEF-Teilnehmer können den Weltrekordbus TOSA erleben. Der Bus ist bereits in Genf im Serieneinsatz und wird demnächst auch in der französischen Stadt Nantes den Betrieb aufnehmen. Er kann seine Batterie in nur 20 Sekunden nachladen, während die Passagiere ein- und aussteigen. In Davos fährt der wegweisende Elektrobus auf der wichtigsten Buslinie 1 zwischen Tourismuscenter und Spital. Die TOSA Bustechnologie kommt in Davos erstmals in einer alpinen Region zum Einsatz. Das System wird damit unter extremen Winter-Wetterbedingungen getestet. ABB und die Projektpartner erwarten aus diesem Pilotprojekt wichtige Erkenntnisse.

Darüber hinaus können auch Elektroautos, die zum Transport der Teilnehmer in und rund um Davos bereitstehen, ihre Batterien an gleich acht von ABB neu installierten Schnellladestationen nachladen.

Zusammen zeigen TOSA Bus und Ladestationen modernste Nachhaltigkeitslösungen, die vor dem Hintergrund einer sich weltweit beschleunigenden Energiewende im Verkehr stattfindet. Elektromobilität wird zur treibenden Kraft als energieeffiziente und umweltschonende Alternative für Autos, Busse, Züge, Schiffe und Seilbahnen.

"Heute ist nicht mehr die Frage ob, sondern wann und wie schnell, der Umstieg auf Elektrofahrzeuge erfolgen wird", sagte ABB CEO Ulrich Spiesshofer. "Elektrofahrzeuge werden für Autofahrer zunehmend attraktiver. Und das nicht nur aus ökologischem Verantwortungsbewusstsein, sondern auch weil sie in der Anschaffung und im Betrieb immer preiswerter werden."

Schnellladen beim Weltwirtschaftsforum

Mit mehr als 6.000 Installationen in über 50 Ländern ist ABB heute weltweiter Marktführer bei Schnellladelösungen für Elektroautos. In Davos werden führende Persönlichkeiten aus aller Welt die acht kürzlich installierten Ladestationen vom Typ ABB Terra 53 im Einsatz erleben. Das Modell ist die meistverkaufte 50 kW DC Ladestation in Europa und Nordamerika und unterstützt die Ladeprotokolle CCS, CHAdeMO sowie das 43 kW AC Ladeprotokoll.

Der TOSA Bus repräsentiert den letzten Stand innovativer Verkehrslösungen und wurde erst vor kurzem vom Schweizer Bundesamt für Energie mit dem renommierten Watt d'Or 2018 in der Kategorie "Energieeffiziente Mobilität" ausgezeichnet. Entwickelt wurde die TOSA-Technologie von ABB in der Schweiz gemeinsam mit Transport Publics Genevois (tpg), dem Büro für Industrie und Technologie (OPI), den Services Industriels de Genève (SIG) und dem Bushersteller Carrosserie HESS.

Außer in Davos sind TOSA-Busse seit kurzem auf der Linie 23 zwischen dem Genfer Flughafen und der Stadtmitte unterwegs. Sie verfügen über ein auf dem Dach montiertes Kontaktsystem, mit dem die Fahrzeuge ihre Batterien an ausgewählten Haltestellen nachladen können. Das dauert maximal 20 Sekunden - also weniger lang, als die Passagiere zum Ein- und Aussteigen brauchen. Das umweltfreundliche System wird die CO2-Emissionen in Genf um 1.000 Tonnen pro Jahr reduzieren.

Die innovativen Verkehrslösungen von ABB beschränken sich aber nicht auf konventionelle Autos und Busse.

ABB beliefert den Bahnsektor mit innovativen und energieeffizienten Technologien wie Traktionsumfromer und Konverter, hergestellt überwiegend in der Schweiz. Ein Beispiel ist die Rhaetische Bahn die zwischen Landquart und Davos verkehren.

Mit der vor kurzem bekanntgegebenen Partnerschaft mit der Formel E ist ABB als titelgebender Sponsor in die erste rein elektrische internationale Motorsport-Serie eingestiegen. Mit seiner Erfahrung wird das Schweizer Unternehmen dazu beitragen, die Konstruktion und Funktionalität der elektrischen Rennfahrzeuge und unterstützender digitaler Plattformen zu verbessern.

ABB stellt zudem auch Elektromobilitätslösungen für Ozeantanker, Frachter und Passagierschiffe zur Verfügung. Der sogenannte Azipod- Antrieb sorgt mit seinen elektrisch angetriebene Schwenkpropellern für eine deutlich verbesserte Manövrierbarkeit und senkt den Verbrauch an fossilen Kraftstoffen um bis zu 40 Prozent.

Mit ihren Seilbahn-Lösungen führt ABB die Elektromobilität auch im Wortsinn zu neuen Höhen. So treiben ABB-Motoren unter anderem die im Dezember 2017 in der Schweizer Ortschaft Stoos eröffnete steilste Standseilbahn der Welt an. Mit einer Leistung von 2,3 Megawatt sorgen die ABB Antriebe dafür, dass bis zu 1.500 Passagiere pro Fahrtrichtung und Stunde über die 1,7 Kilometer lange Strecke transportiert werden können. Auch die neue Rekord-Seilbahn auf die Zugspitze, mit der bis zu 580 Passagiere pro Stunde auf Deutschlands höchsten Berg befördert werden können, ist mit innovativer Antriebstechnik von ABB ausgestattet.

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, Industrieautomation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor. Aufbauend auf einer über 130-jährigen Tradition der Innovation gestaltet ABB heute die Zukunft der industriellen Digitalisierung und treibt die Energiewende und die Vierte Industrielle Revolution voran. Um zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen, verschiebt ABB als namensgebender Partner der FIA Formel E Rennsportserie die Grenzen der Elektromobilität. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 136.000 Mitarbeiter. www.abb.com

Hinweis: Dies ist eine Übersetzung der englischsprachigen Pressemitteilung von ABB vom 22. Januar 2018, die Sie unter www.abb.com/news abrufen können. Im Falle von Unstimmigkeiten gilt die englische Originalversion. (22.01.2018/alc/n/a)





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