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thyssenkrupp berichtet deutlich negativen Free Cashflow für das GJ 19/20


20.11.20 10:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - thyssenkrupp (tk; BB-/B1/BB-) berichtete am 19. November 2020 über das GJ 19/20, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Demnach solle eine Entscheidung über die Zukunft der Steel Division im Frühling 2021 fallen. Medienberichte der letzten Tage würden mutmaßen, dass ein Carve Out, mit möglicher Beteiligung des deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds, angedacht sein könnte. Darüber hinaus sei die Wahrscheinlichkeit das Heavy Plate Werk, mangels Bieter, stillzulegen gestiegen, wie tk am 19. November 2020 bestätigt habe. Operativ hätten Wertminderungen (EUR 3 Mrd.) das EBIT iHv. EUR -5,3 Mrd. belastet. Der berichtete Free Cashflow iHv. EUR -5,5 Mrd. habe ebenfalls deutlich im negativen Bereich gelegen. Die Bilanz sei durch den Verkauf der Elevator Sparte (EUR 15,5 Mrd.) gestärkt worden und räume damit mehr Spielraum zur Umsetzung der Restrukturierung ein. (News vom 19.11.2020) (20.11.2020/alc/n/a)