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Ein potenzielles neues Banken-Schwergewicht in Ungarn


22.05.20 11:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Am vergangenen Freitag gaben die in Ungarn ansässige MKB Bank und die Takarék Group (MTB) an, Gespräche über eine gemeinsame 50/50-Holdinggesellschaft "Magyar Bankholding Zrt" zu führen - ein formeller Antrag an die Regulierungsbehörde wird im Laufe dieses Monats erwartet, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Das neue Universalbankunternehmen könnte somit sowohl im Umstrukturierungsplan für die MKB (seit 2015) als auch bei der Umwandlung der ungarischen Sparkassengenossenschaften (die seit 2019 in die Takarék-Gruppe integriert seien) die finale Einigung einläuten. Mit Aktiva von HUF (Ungarischer Forint) 4.300 Mrd. würde die kombinierte Einheit den zweiten Platz nach dem nationalen Champion OTP einnehmen. Da beide Kreditgeber in lokalem Besitz seien, dürfte das die Position der inländischen Finanzgruppen in Ungarn weiter stärken. (News vom 20.05.2020) (22.05.2020/alc/n/a)