paragon prüft weitere Fremdkapitalfinanzierung - Kommt eine Folge-Anleihe? Anleihenews


12.06.17 15:04
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Neuer Minibond vom Automobilzulieferer? Die paragon AG (ISIN DE0005558696 / WKN 555869) prüft derzeit das Marktumfeld für eine Fremdkapitalfinanzierung, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Dabei gebe es laut Unternehmen verschiedene Fremdfinanzierungsoptionen, die der Wachstumsfinanzierung sowie der Refinanzierung der am 2. Juli 2018 fälligen Anleihe 2013/18 dienen sollten. Die endgültige Finanzierungsentscheidung werde abhängig vom vorherrschenden Marktumfeld getroffen.

paragon-Anleihe 2013/18 nie unter pari

Vor dem Hintergrund des derzeit attraktiven Kapitalmarktumfeldes prüfe der Vorstand der paragon AG nach eigenen Angaben derzeit mehrere Optionen zur Wachstumsfinanzierung sowie zur Refinanzierung der am im Sommer 2018 fälligen Schuldverschreibung. Daneben werde die weitere Optimierung der aktuellen Finanzierungsstruktur angestrebt.

ANLEIHE CHECK: Die paragon-Anleihe 2013/18 habe ein platziertes Volumen von 13 Millionen Euro (Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro) und sei mit einem jährlichen Zinskupon in Höhe von 7,25 Prozent ausgestattet. Der fünfjährige Minibond laufe noch bis Juli 2018 und notiere derzeit bei 104 Prozent (Stand: 12.06.2017). Seit Begebung der Anleihe habe der Kurswert nie unter pari, meist sogar über 105 und teilweise sogar über 110 Prozent gelegen.

HINWEIS: Der Vorstand der paragon AG habe die Bankhaus Lampe KG als Sole Global Coordinator und gemeinsam mit der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG als Joint Bookrunner mit der Durchführung einer Roadshow im Rahmen einer möglichen Fremdkapitaltransaktion beauftragt.

Wachstum in 2017

Im ersten Quartal 2017 habe paragon einen Konzernumsatz von 25,9 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 23,2 Millionen Euro). Das Wachstum sei ganz überwiegend von der operativen Geschäftsentwicklung in den Segmenten Elektronik und Elektromobilität getragen worden.

Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen) habe im ersten Quartal 2017 trotz eines in Folge der Geschäftsausweitung gestiegenen Personalaufwands um 10,7 Prozent auf 3,4 Millionen Euro gesteigert werden können (Vorjahr: 3,0 Millionen Euro), was einer EBITDA-Marge von 13,0 Prozent entspreche (Vorjahr: 13,1 Prozent).

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (12.06.2017/alc/n/a)






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