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Wie kann die russische Regierung die Ölindustrie unterstützen?


15.05.20 11:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Der CEO von Rosneft traf sich mit dem russischen Präsidenten, um die Auswirkungen der gegenwärtigen Situation auf die Geschäftstätigkeit des größten Öl- und Gasunternehmens in Russland zu erörtern, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Ersterer habe seine Pläne bekräftigt, die Capex für 2020, angesichts der laufenden Volumenreduzierung im Einklang mit dem OPEC+-Abkommen, um RUB (Russischer Rubel) 200 Mrd. auf RUB 750 Mrd. zu senken. Eine direkte staatliche Unterstützung sei kein Thema gewesen. Vielmehr seien, angesichts des niedrigen Ölpreises, über die Senkung der Transporttarife sowie über eine Lockerung der Kreditbedingungen und eine Verschiebung der Explorationssteuern diskutiert worden. Dazu gehöre auch eine Erhöhung der Ausleihungsgrenzen unter den bestehenden, von der russischen Zentralbank genehmigten Bedingungen, was eine leichtere Working Capital Finanzierung ermöglichen werde. (News vom 14.05.2020) (15.05.2020/alc/n/a)