Verliebt, verlobt, …? Deutsche Bank und Commerzbank wieder im Gespräch - Anleihenews


14.09.18 08:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Die seit einigen Monaten schwellenden Spekulationen um eine eventuelle Fusion der Deutsche Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) (DB) und Commerzbank (ISIN DE000CBK1001/ WKN CBK100) (CBK), wurden Dienstag durch Berichte in der deutschen Presse weiter angefacht, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Aussagen des deutschen Vizekanzlers Schulz nach denen deutsche Banken "nicht die notwendige Größe haben, um die Unternehmen zu begleiten" hätten die Gerüchteküche weiter befeuert. Die Vorstandsvorsitzenden der beiden Banken hätten die Spekulationen weiterhin unkommentiert gelassen. Beide Institute würden sich noch immer im "Restrukturierungsmodus" befinden, wobei die DB die Integration der Postbank verdauen müsse und die CBK mit ihrem "Commerzbank 4.0" Programm die Bank schlanker aufstellen wolle.

Wie am 12.09.2018 bekannt geworden sei, plane die DB einen Split des Kerngeschäfts in eine Holding Gesellschaft. Dies würde die DB in evtl. Fusionsgesprächen agiler werden lassen. Mit einer fiktiven konsolidierten Bilanzsumme von rund EUR 1.900 Mrd. würde im Falle eines Mergers das drittgrößte Bankinstitut Europas geschaffen werden. Auf jeden Fall werde die deutsche Regierung ein erhöhtes Interesse an den Entwicklungen haben, da der Staat weiterhin mit 15% an der Commerzbank beteiligt sei. (News vom 13.09.2018) (14.09.2018/alc/n/a)




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