VERBUND: Gute operative Ergebnisentwicklung und Entschuldung schaffen Basis für höhere Dividende - Anleihenews


14.03.18 09:20
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Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - VERBUND: Gute operative Ergebnisentwicklung und erfolgreiche Entschuldung schaffen Basis für höhere Dividende - Anleihenews

Die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2017 zeigte bereinigt um Einmaleffekte einen Anstieg des EBITDA um 0,6% auf 899,7 Mio. €, das Konzernergebnis erhöhte sich um 8,8% auf 354,5 Mio. €, so die VERBUND AG (ISIN: AT0000746409, WKN: 877738, Ticker-Symbol: OEWA, Wien: VER, Nasdaq OTC-Symbol: OEZVF) in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Diese Entwicklung ist insbesondere auf deutlich gestiegene Erlöse aus Flexibilitätsprodukten, vor allem aus dem Engpassmanagement, die erfolgreiche thermische Restrukturierung und die Auswirkungen der Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungs-programme der letzten Jahre zurückzuführen. Negativ wirkten hingegen die niedrigere Wasserführung, ein leichter Rückgang der durchschnittlich erzielten Absatzpreise im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft sowie ein deutlich geringeres Ergebnis im Segment Netz.

Im Vergleich zum Vorjahr kam es aufgrund von Einmaleffekten zu einem Rückgang im berichteten EBITDA um 11,7% auf 922,3 Mio. € und im berichteten Konzernergebnis um 29,0% auf 301,4 Mio. €. Diese Effekte resultierten insbesondere aus Wertminderungen bzw. Wertaufholungen im Kraftwerksbereich sowie aus der Veräußerung von Anteilen an der SMATRICS GmbH & Co KG und der Bewertung einer Anteilsrückgabeverpflichtung für das Kraftwerk Jochenstein.

VERBUND hat sich aufgrund seiner klaren strategischen Positionierung und der konsequent umgesetzten Maßnahmen im Zuge der Restrukturierungsprogramme der letzten Jahre auf die grundlegend veränderten Rahmenbedingungen rechtzeitig eingestellt und die Basis für eine nachhaltige profitable Unternehmensentwicklung geschaffen. Trotz weiterhin volatiler Marktbedingungen im Geschäftsjahr 2017 gelang es VERBUND ein gutes Ergebnis zu erzielen. Unsere in der Vergangenheit gesetzten Maßnahmen zur Stärkung des Free Cashflows und der Fokus auf eine Reduktion der Verschuldung des Konzerns zeigten Wirkung. Dies wurde auch seitens der Ratingagenturen honoriert. Im Dezember 2017 veröffentlichte Standard & Poor’s ein Upgrade des VERBUNG AG-Ratings um eine Ratingstufe von "BBB" auf "BBB+/stable outlook". Moody’s hat den Outlook des "Baa2-Ratings" von "stable" auf "positive" erhöht.

Energie-Kooperationen und -Innovationen

Der Ausbau der neuen Geschäftsbereiche und Dienstleistungen sowie der E-Mobility-Projekte wurde 2017 stark forciert. Die weitreichende Industriekooperation unter dem Projekttitel H2FUTURE mit voestalpine und Siemens zur Errichtung einer der weltweit größten Wasserstoffanlagen wurde gestartet. OMV, das internationale, integrierte Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Wien, stieg mit 40% in den E-Mobility Provider SMATRICS ein. Die restlichen Anteile werden von VERBUND (40%) und Siemens (20 % ) gehalten. Im Mai 2017 fiel weiters der Startschuss für das Projekt SYNERG-E, das die Herausforderungen von Ultraschnellladestationen für die E-Mobilität behandelt.

Ergebnisentwicklung

Die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2017 zeigte im Vergleich zum Vorjahr einen durch Einmaleffekte verursachten Rückgang im EBITDA um 11,7% auf 922,3 Mio. € und im Konzernergebnis um 29,0% auf 301,4 Mio. €. Im Jahr 2017 resultierten diese Effekte insbesondere aus Wertminderungen bzw. Wertaufholungen im Kraftwerksbereich sowie aus der Veräußerung von Anteilen an der SMATRICS GmbH & Co KG und der Bewertung einer Anteilsrückgabeverpflichtung für das Kraftwerk Jochenstein. Insgesamt waren 2017 im EBITDA positive Einmaleffekte in Höhe von 22,7 Mio. € (2016: 149,7 Mio. €, im Wesentlichen resultierend aus der Bereinigung offener Themen zwischen VERBUND und der EconGas GmbH) zu verzeichnen, im Konzernergebnis negative Einmaleffekte in Höhe von 53,1 Mio. € (2016: positive Einmaleffekte in Höhe von 98,5 Mio. €).#

Bereinigt um Einmaleffekte stieg das EBITDA um 0,6% auf 899,7 Mio. €, das Konzernergebnis erhöhte sich um 8,8% auf 354,5 Mio. €. Diese Entwicklung ist insbesondere auf deutlich gestiegene Erlöse aus Flexibilitätsprodukten, vor allem aus dem Engpassmanagement, die erfolgreiche thermische Restrukturierung und die Auswirkungen der Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme der letzten Jahre zurückzuführen. Darüber hinaus konnte durch die fortgeführte Entschuldung des Konzerns das Finanzergebnis deutlich verbessert werden. Negativ wirkten hingegen die niedrigere Wasserführung (Erzeugungskoeffizient 2017: 0,99; 2016: 1,00), ein leichter Rückgang der durchschnittlich erzielten Absatzpreise im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft (2017: 30,4 €/MWh, 2016: 31,0 €/MWh) sowie ein deutlich geringeres Ergebnis im Segment Netz.

Dividende 2017

In der Hauptversammlung am 23.4.2018 wird für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende von 0,42 € je Aktie vorgeschlagen (+44,8% im Vergleich zum Vorjahr). Die Ausschüttungsquote bezogen auf das berichtete Konzernergebnis beträgt 2017 48,4%, bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis 41,2%.

Ausblick 2018

Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft wird für das Geschäftsjahr 2018 ein EBITDA von rund 850 Mio. € und ein Konzernergebnis von rund 300 Mio. € erwartet. VERBUND plant für das Geschäftsjahr 2018 eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45% bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis. (14.03.2018/alc/n/a)





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