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Stahlsektor: Tata könnte Kontrolle im neuen Joint Venture übernehmen - Anleihenews


13.04.18 11:00
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Die Fusion der Stahlsparte von thyssenkrupp und Tata Steel Europe (Tata) nimmt langsam konkretere Züge an, könnte aber noch am Widerstand der Arbeitnehmervertreter scheitern, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Eine Zustimmung gelte zwar nicht als verpflichtend, aber das Gegenteil wäre seitens thyssenkrupp ein Novum. Nachdem die Due-Diligence weitgehend abgeschlossen sei, tage heute der Aufsichtsrat der Essener. Jüngsten Medienberichten zufolge strebe Tata danach, die Mehrheit an dem neuen Joint Venture zu übernehmen und könnte im Rahmen eines Börsengangs die vorgesehene sechsjährige Haltefrist aushebeln. Konkret sehe die Vereinbarung der beiden Unternehmen nur vor, dass Tata und thyssenkrupp gemeinsam 50,1% an dem Unternehmen halten müssten. (News vom 12.04.2018) (13.04.2018/alc/n/a)