Erweiterte Funktionen

Scope stärkt den Bereich Sovereign Ratings


13.06.17 16:21
Scope Ratings

Berlin (www.anleihencheck.de) - Unter der Leitung von Giacomo Barisone erweitern erfahrene Analysten die Expertise im Bereich Public Finance, so die Scope Ratings AG in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Länderratings werden derzeit auf der Grundlage einer neuer Methodik überarbeitet.

Die führende europäische Ratingagentur verstärkt ihr Angebot im Bereich der Bewertung von Staatsbonitäten und Länderrisiken. Dazu hat Scope Ratings sein Public Finance Team maßgeblich ausgebaut und die Methodik für Länderratings grundlegend erneuert. Die Ratings für die weltweit größten Industrienationen werden derzeit auf der Grundlage dieser neuen Methodik überarbeitet.

Der Ausbau des Public Finance Bereichs um Sovereign Ratings untermauert den Anspruch der Scope Ratings als international operierende Full-Service Ratingagentur", sagt Torsten Hinrichs, Vorstandsmitglied der Scope Group. "Über die Länderratings hinaus wird das Team um Giacomo Barisone auch Studien zu wesentlichen Einflussfaktoren der europäischen Wirtschaft veröffentlichen und sich damit global als Experte für europäische Kreditthemen positionieren. Im Fokus stehen dabei vor allem Strukturfragen, Fiskalpolitik und Schuldendynamik."

Die Länderratings von Scope bewerten die Fähigkeit eines Staates, Zahlungsverpflichtungen an Gläubiger vollständig und pünktlich zu bedienen. Scope vergibt Bonitätsbewertungen für Verbindlichkeiten in lokaler Währung sowie in Fremdwährungen, unter Verwendung langfristiger sowie kurzfristiger Rating-Skalen.

Scopes Methodik für Länderratings vergrößert die Transparenz des Ratingprozesses, erhöht Konsistenz und Genauigkeit der Analyse und legt den dualen Ansatz der Agentur zu Grunde, welcher quantitative und qualitative Kriterien einbezieht. Gestützt wird die Methodik von aktuellen Studien zu Risiken für die Stabilität von Staatsfinanzen sowie des globalen Finanzsystems, welche im Zuge der Weltfinanzkrise zu Tage getreten sind.

Mit dem Kauf der FERI EuroRating Services AG im Jahr 2016 hatte Scope 59 Länderratings übernommen. Die Länderratings sind eine wichtige Ergänzung von Scopes Leistungsspektrum. Zusammen mit den Ratings von Corporates, Financial Institutions, Structured und Project Finance bewertet Scope Ratings damit alle wichtigen Ratingbereiche auf paneuropäischer Basis. Die eigenständige Bewertung staatlicher Ausfallrisiken bildet auch die analytisch einheitliche Grundlage für die anderen von Scope abgedeckten Analysebereiche.

Giacomo Barisone leitet das Public Finance Team

Das Public Finance Team ist von Frankfurt am Main und London aus tätig und wird geleitet von Dr. Giacomo Barisone. Mit ihm hat Scope einen führenden Experten für die Analyse von Sovereign Risk und Public Finance in Industrie- und Schwellenländern gewonnen. Vor seinem Einstieg bei Scope in diesem Jahr hatte Barisone fünf Jahre lang als Senior Vice President die Analyse europäischer Länderratings und supranationaler Emittenten bei der Sovereign Ratings Group von DBRS geleitet. Davor war er als Executive Director der Debt Capital Markets Group bei UBS und als Vice President bei Moody’s in London tätig. Nach einem Master in Volkswirtschaft an der University of Glasgow (UK) wurde Barisone im selben Fachgebiet von der University of Exeter (UK) promoviert.

Das Public Finance Team

Neben Giacomo Barisone besteht das Team aus erfahrenen Experten für die Analyse von Staatsbonitäten und Länderrisiken:

Dr. Ilona Dmitrieva ist als Director Public Finance von London aus tätig. Bevor sie 2015 zu Scope kam, arbeitete sie insgesamt zehn Jahre bei Dun & Bradstreet sowie Moody’s und Fitch. John Francis Opie arbeitet als Associate Director von Frankfurt aus. Zuvor war er 20 Jahre als Senior Economist bei der FERI EuroRating Services AG und sechs Jahre bei der BAK (Basel) tätig. Der Analyst Jakob Suwalski war vor seinem Wechsel zu Scope bei der Commerzbank und der Eurohypo tätig. Associate Analyst Levon Kameryan arbeitete zuvor als Economist bei der Deutschen Bank und der Zentralbank von Armenien. (13.06.2017/alc/a/n)