STADA zeigt gute Geschäftsentwicklung in Q3 und 9M 2017 - Anleihenews


09.11.17 09:58
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die STADA Arzneimittel AG (ISIN DE0007251803/ WKN 725180) zeigt gute Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2017 und in den ersten 9 Monaten. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

- Deutlicher Zuwachs beim Konzernumsatz getragen von beiden Segmenten
- Zweistelliger Anstieg des bereinigten EBITDA - Margensteigerung in beiden Segmenten
- Sehr gute Umsatzentwicklung der Generika in Belgien und Serbien
- Deutliches Umsatzwachstum der Markenprodukte in Russland und den USA
- Steigerung des Cashflows
- STADA auf bestem Weg, die Ziele für 2017 zu erreichen

"Wir haben im 3. Quartal ein deutliches Wachstum bei Umsatz und EBITDA erzielt und konnten so an unsere bereits starke Entwicklung im 1. Halbjahr anknüpfen. Sowohl unser Generika- als auch unser Markengeschäft hat zu dieser guten Performance beigetragen. Darüber hinaus ist auch der Transformationsprozess des Unternehmens auf einem guten Weg und wir sind davon überzeugt, dass sich STADA mit Hilfe aller laufenden Initiativen in den kommenden Jahren zu einem noch stärkeren globalen Player entwickeln wird", so der STADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Claudio Albrecht.

Konzernumsatz im 3. Quartal erneut deutlich gestiegen

Der ausgewiesene Konzernumsatz stieg in den ersten 9 Monaten 2017 um 10 Prozent auf 1.698,0 Millionen Euro (Q3/2017: +9% auf 554,8 Mio. EUR). Der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz verzeichnete eine Steigerung von 7 Prozent auf 1.641,1 Millionen Euro (Q3/2017: +8% auf 544,7 Mio. EUR).

Ausgewiesene Ertragskennzahlen erwartungsgemäß durch Sondereffekte beeinflusst

Insbesondere auf Grund von Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der nun vollzogenen Übernahme fielen wie erwartet vor allem im 2. und 3. Quartal 2017 Sondereffekte in Höhe von 27,8 Millionen Euro vor beziehungsweise 20,0 Millionen Euro nach Steuern an, welche die Entwicklung der ausgewiesenen Ertragskennzahlen im Berichtszeitraum beeinflusst haben.

Ausgewiesenes und bereinigtes EBITDA im 3. Quartal mit zweistelligem Wachstum

Das ausgewiesene EBITDA wies in den ersten 9 Monaten 2017 einen Zuwachs von
11 Prozent auf 320,3 Millionen Euro auf (Q3/2017: +12% auf 99,4 Mio. EUR). Das bereinigte EBITDA legte um 16 Prozent auf 347,5 Millionen Euro zu (Q3/2017: +12% auf 109,8 Mio. EUR).

Bereinigter Konzerngewinn im 3. Quartal wegen höherer Steuerquote rückläufig

Der ausgewiesene Konzerngewinn erhöhte sich in den ersten 9 Monaten 2017 um 9 Prozent auf 109,2 Millionen Euro (Q3/2017: +4% auf 18,9 Mio. EUR). Der bereinigte Konzerngewinn verzeichnete ein Wachstum von 4 Prozent auf 145,4 Millionen Euro (Q3/2017: -29% auf 31,2 Mio. EUR). Der in den ersten 9 Monaten erfolgte Anstieg des bereinigten Konzerngewinns basierte maßgeblich auf einem weiter verbesserten Finanzergebnis. Gegenläufig machte sich im 3. Quartal 2017 jedoch eine deutlich höhere Steuerquote bemerkbar, die insbesondere auf im 3. Quartal 2017 vorgenommene Steuerabgrenzungen für künftige Steuerverbindlichkeiten zurückzuführen war.

Cashflow erhöht

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verbesserte sich in den ersten
9 Monaten 2017 auf 211,4 Millionen Euro (1-9/2016: 198,0 Mio. EUR). Der Free Cashflow nahm auf 111,6 Millionen Euro zu (1-9/2016: 78,6 Mio. EUR). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen beziehungsweise Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow stieg auf 144,7 Millionen Euro (1-9/2016: 132,8 Mio. EUR).

Verhältnis von Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA verbessert

Die Nettoverschuldung belief sich zum 30. September 2017 auf 1.066,3 Millionen Euro (31.12.2016: 1.118,2 Mio. EUR). Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA verbesserte sich in den ersten 9 Monaten 2017 bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA der ersten 9 Monate 2017 auf Jahresbasis auf 2,3 (1-9/2016: 3,0).

Ausblick

STADA geht aus heutiger Sicht davon aus, dass die Ertragskennzahlen im 4. Quartal 2017 niedriger als die entsprechenden Zahlen im 3. Quartal 2017 ausfallen werden. Hierfür gibt es mehrere Gründe, die im Wesentlichen die Schwäche des russischen Rubel und des britischen Pfund verglichen mit dem Euro sowie die saisonalen Marketingaufwendungen beinhalten, die zur Aufrechterhaltung der Umsätze mit Markenprodukten in der Kategorie Erkältung sowie zur Fortführung der Internationalisierung bestimmter Markenprodukte erforderlich sind. Außerdem könnten auch die politischen Turbulenzen im Anschluss an das vor Kurzem durchgeführte Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens möglicherweise negative Auswirkungen auf den Umsatz der Konzernprodukte in Spanien mit sich bringen.

Für das Geschäftsjahr 2017 geht der Vorstand unverändert von weiterem Wachstum gegenüber dem Vorjahr aus. Dabei sollte - analog zu dem zuvor gegebenen Ausblick - der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz in einer Spanne zwischen 2,280 und 2,350 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA zwischen 430 und 450 Millionen Euro und der bereinigte Konzerngewinn zwischen 195 und 205 Millionen Euro liegen.

Umsatzentwicklung Generika

Der ausgewiesene Umsatz des Segments Generika stieg in den ersten 9 Monaten 2017 um 7 Prozent auf 994,2 Millionen Euro (Q3/2017: +5% auf 319,8 Mio. EUR). Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz wies ein Wachstum von 4 Prozent auf 960,8 Millionen Euro auf (Q3/2017: +3% auf 312,5 Mio. EUR). Diese Entwicklung resultierte insbesondere aus der Erstkonsolidierung des serbischen Großhändlers Velexfarm. Darüber hinaus trugen hierzu die gestiegenen Segmentumsätze im belgischen und italienischen Markt bei.

Länderentwicklung Generika in den ersten 9 Monaten 2017

Deutschland: Während die ALIUD PHARMA auf Grund von gewonnenen Rabattvertragsausschreibungen ein Umsatzplus verzeichnete, lag der Umsatz der STADAPHARM gegenüber einer hohen Vergleichsbasis, die auf im Dezember 2016 vollständig ausgelaufene Rabattverträge zurückzuführen war, unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Erfreulich verlief bei dieser Gesellschaft, die seit 1. Juli 2017 auch die Umsätze der ehemaligen cell pharm enthält, die Umsatzentwicklung außerhalb der Rabattvertragsausschreibungen. Hierzu zählen unter anderem die Umsätze mit onkologischen Produkten. Italien: Ungeachtet eines hohen Wettbewerbs trugen zu dem Umsatzanstieg vor allem positives Volumenwachstum, Neueinführungen und Preiseffekte bei.

Belgien: Die deutliche Umsatzsteigerung resultierte maßgeblich aus positiven Volumeneffekten bedingt durch die seit Januar 2017 erfolgte eigenständige Ausübung der Vertriebsaktivitäten (nach der Beendigung der zuvor bestehenden Vertriebsvereinbarung) sowie einer rückläufigen Rabattquote. Russland: Die Umsatzentwicklung war im Wesentlichen durch geringere Volumeneffekte und Portfoliobereinigungen geprägt. Spanien: Das leichte Umsatzwachstum basierte maßgeblich auf Produktneueinführungen. Serbien: Der starke Umsatzanstieg war insbesondere auf die Erstkonsolidierung des serbischen Großhändlers Velexfarm zurückzuführen. Des Weiteren resultierte er aus der Umstellung des bisherigen Distributionsmodells im serbischen Generika-Markt, mit der die serbische STADA-Tochtergesellschaft nun verstärkt auf den Direktvertrieb setzt.

Frankreich: Der Umsatzrückgang war vor allem auf einen unverändert starken Preis- und Rabattwettbewerb zurückzuführen. Vietnam: STADA verfügt in Vietnam über zwei Tochtergesellschaften: die Pymepharco Joint Stock Company und die STADA Vietnam J.V. Co. Ltd. Auf Grund der seit April 2017 nicht verfügbaren Finanzberichte der STADA Vietnam J.V. Co. Ltd. sind in dem für Vietnam ausgewiesenen Umsatz für das 3. Quartal 2017 und die ersten 9 Monate 2017 nur die Umsätze der Pymepharco Joint Stock Company enthalten. In den ersten 9 Monaten verzeichnete die Pymepharco Joint Stock Company ein auf positiven Volumeneffekten basierendes Umsatzwachstum.

EBITDA- und Margenentwicklung Generika

Das bereinigte EBITDA des Generika-Segments stieg in den ersten 9 Monaten 2017 um
14 Prozent auf 220,1 Millionen Euro (Q3/2017: +8% auf 69,4 Mio. EUR). Diese Entwicklung basierte maßgeblich auf dem Zuwachs des operativen Ergebnisses in Belgien (infolge der im Dezember 2016 erfolgten Beendigung der bisher bestehenden Vertriebskooperation) sowie der Verbesserung des operativen Ergebnisses im deutschen und italienischen Generika-Markt. Die bereinigte EBITDA-Marge belief sich in den ersten 9 Monaten 2017 auf 22,1 Prozent (1-9/2016: 20,8 Prozent; Q3/2017: 21,7%; Q3/2016: 21,0%).

Umsatzentwicklung Markenprodukte

Der ausgewiesene Umsatz des Segments Markenprodukte verzeichnete in den ersten
9 Monaten 2017 eine Steigerung von 15 Prozent auf 703,8 Millionen Euro (Q3/2017: +16% auf 235,0 Mio. EUR). Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz wies einen Anstieg von 12 Prozent auf 680,3 Millionen Euro auf (Q3/2017: +15% auf 232,2 Mio. EUR). Die positive Entwicklung resultierte maßgeblich aus einem starken Wachstum der Segmentumsätze in Russland und einem gestiegenen Umsatzbeitrag des serbischen Teilkonzerns.
Länderentwicklung Markenprodukte in den ersten 9 Monaten 2017

Russland: Der Umsatzanstieg war im Wesentlichen durch Volumenwachstum insbesondere einiger wesentlicher Markenprodukte bedingt, die im Vorjahr nicht auf Lager waren, bedingt. Deutschland: Im 3. Quartal gab es auf Grund der frühzeitigen Belieferung mit Erkältungsprodukten und einigen Neueinführungen eine starke Umsatzentwicklung; allerdings lag der Umsatz in den ersten 9 Monaten unter dem des entsprechenden Vorjahreszeitraums, teilweise auf Grund einer hohen Vergleichsbasis und teilweise auf Grund rückläufiger Umsätze in Deutschland mit dem Parkinsonmittel APO-Go. Großbritannien: Die Umsatzsteigerung basierte vor allem auf den beiden Akquisitionen der BSMW und der Natures Aid. Italien: Der Umsatzanstieg war im Wesentlichen auf eine gegen Ende 2016 erfolgte Neuordnung der Vertriebsstrukturen zurückzuführen. USA: Das Umsatzplus resultierte aus der guten Entwicklung des Parkinsonmittels APO-Go.

EBITDA- und Margenentwicklung Markenprodukte

Das bereinigte EBITDA der Markenprodukte zeigte in den ersten 9 Monaten 2017 von 19 Prozent auf 191,5 Millionen Euro (Q3/2017: +33% auf 70,1 Mio. EUR). Diese Entwicklung war insbesondere durch eine starke Umsatzentwicklung und positive Translationseffekte in Russland bedingt. Die bereinigte EBITDA-Marge der Markenprodukte lag in den ersten 9 Monaten 2017 bei 27,2 Prozent (1-9/2016: 26,4%; Q3/2017: 29,8%; Q3/2016: 25,9%).

Über die STADA Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz im hessischen Bad Vilbel. STADA setzt konsequent auf eine Mehrsäulenstrategie aus Generika und Markenprodukten (OTC) bei zunehmend internationaler Marktausrichtung. Weltweit ist STADA mit rund 50 Vertriebsgesellschaften in mehr als 30 Ländern vertreten. Markenprodukte wie Grippostad und Ladival zählen in Deutschland zu den meistverkauften ihrer Produktkategorie. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von 2.167,2 Millionen Euro, ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 398 Millionen Euro und einen bereinigten Konzerngewinn von 177,3 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte STADA weltweit rund 10.900 Mitarbeiter. (09.11.2017/alc/n/a)






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