SANHA mit deutlichem Umsatzsprung in 2021 - Unternehmens-Rating auf "B-" angehoben


11.05.22 09:17
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Konzernabschluss 2021 - Die SANHA GmbH & Co. KG hat im Geschäftsjahr 2021 trotz vielfacher Herausforderungen einen deutlichen Umsatzanstieg um 26,8% auf 120,5 Mio. Euro (Vorjahr: 95,0 Mio. Euro) erzielt, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Der um Währungskurserträge bereinigte Rohertrag habe bei 60,0 Mio. Euro (Vorjahr 52,0 Mio. Euro) gelegen, was einem Plus in Höhe von 15,4% entspreche. Die Rohertragsmarge (bereinigt um Währungskurserträge) sei im Zuge der oben genannten Kostensteigerungen um deutliche 4,9% auf 49,8% gefallen. Das EBITDA sei laut SANHA dennoch aufgrund von Skaleneffekte um 40,4% auf 12,3 Mio. Euro gestiegen. Die EBITDA-Marge habe sich in dem Zuge von 9,2% auf 10,2% erhöht. Auch das EBIT habe sich trotz erheblicher Investitionen auf 7,0 Mio. Euro erhöht. Die EBIT-Marge sei auf 5,8% gegenüber 3,6% im Vorjahreszeitraum gekommen.

Begründet liege das erhebliche Umsatz-Wachstum laut SANHA in der starken Nachfrage in allen Produktbereichen, Preiserhöhungen aufgrund von erheblichen Kostensteigerungen in den Bereichen Rohstoffe, Transport und Energie sowie einem signifikanten Basiseffekt aufgrund des pandemiebedingten Umsatzrückgangs im Vorjahr.

"Der Markt hat uns im Geschäftsjahr 2021 einiges abverlangt"

"Der Markt hat uns im Geschäftsjahr 2021 einiges abverlangt, insbesondere was die zeitgerechte Weitergabe der starken Kostensteigerungen (Rohmaterial, Energie, Transporte, Personal, u.a.) an den Markt anbelangt. Wir mussten zwar sehr frühzeitig auf Materialengpässe reagieren, konnten uns aber unsere hohe Wertschöpfungstiefe zu Nutze machen, sodass eine Unterbrechung der Lieferketten weitestgehend vermieden werden konnte. Dies war im Jahr 2021 von erheblichem Vorteil, da bei starker Marktnachfrage die Verfügbarkeit den Unterschied ausmachte", sage Bernd Kaimer, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens.

SANHA-Anleihe 2013/26

ANLEIHE CHECK: Die SANHA-Anleihe 2013/26 (ISIN DE000A1TNA70 / WKN A1TNA7) sei im vergangenen Jahr mit einem angepassten Zinsmodell prolongiert worden und laufe nun bis 2026. Mit einem Volumen von 25 Millionen Euro und einem Zinskupon in Höhe von 7,75% p.a. sei die Anleihe ursprünglich im Jahr 2013 begeben worden. Anfang 2014 sei das Anleihe-Volumen auf insgesamt 37,5 Millionen Euro aufgestockt worden. Im Jahr 2017 sei die Anleihe-Laufzeit mit Zustimmung der Gläubiger erstmals um fünf Jahre bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 7,00% p.a. verlängert worden. Die SANHA-Anleihe notiere derzeit an der Börse Frankfurt um die 70% (Stand: 06.05.2022, 10:30 Uhr).

Emittenten-Rating auf "B-" angehoben

Die Ratingagentur Creditreform habe zudem ihr jährliches Rating-Update für die SANHA GmbH & Co. KG veröffentlicht und die Ratingeinschätzung um einen Notch auf "B-" (Ausblick stabil) angehoben. Dabei hätten die Analysten auf die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 und im ersten Quartal 2022 merklich verbesserte Umsatz- und Ertragslage bei allerdings weiterhin "außerordentlich hohen Risiken aus exogenen Faktoren, insbesondere mit Blick auf die angespannte geopolitische Lage weltweit" verwiesen.

Ausblick 2022

Für das Gesamtjahr 2022 gebe das SANHA-Management aufgrund der Unsicherheit durch den Ukraine-Konflikt, den weiterhin möglichen pandemiebedingte Auswirkungen wie Lieferkettenunterbrechungen sowie der anhaltenden Steigerungen bei den Rohstoff-, Transport- und Energiekosten keine fundierte Prognose ab. Aktuell halte es das Management jedoch für realistisch, dass Umsatz- und Ertragsniveau des Vorjahres erreicht werden könnten.

Im ersten Quartal 2022 habe SANHA ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 20% auf 34,3 Mio. Euro gesteigert. Grund hierfür sei die nach wie vor gute Nachfrageentwicklung in nahezu allen Märkten gewesen. Mit den Ergebnissen im ersten Quartal habe laut Unternehmen ein gewisser Puffer für den von hoher Unsicherheit geprägten weiteren Geschäftsverlauf geschaffen werden können. Das EBITDA habe sich trotz leichten Rückgangs der Rohertragsmarge ebenfalls positiv entwickelt und sei auf 5,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2,4 Mio. Euro) gekommen. Die EBITDA-Marge habe bei 14,7% (Vorjahr: 8,5%) gelegen.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 06.05.2022) (11.05.2022/alc/n/a)





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