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Russische Banken erhöhen OFZ-Investitionen


16.11.20 10:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Lokale Banken schulterten die Mehrheit der deutlichen Aufstockung von RUB (Russischer Rubel) Anleihen durch die russische Regierung (OFZ), die sich in der Folge von COVID-19 zur Deckung des Budgetdefizits an den Inlandsmarkt wandte, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Das Finanzministerium habe im Oktober OFZ iHv. RUB 1,5 Bio. (etwa USD 19,4 Mrd.) gepreist, wobei lokale systemrelevante Banken fast 90% des angebotenen Volumens abgedeckt hätten. Zu den wichtigsten Käufern habe die Sberbank (RUB 824 Mrd.) gehört, die ihren Gesamtbestand an russischen Staatsanleihen auf 8% der Gesamtaktiva erhöht habe. Zu bemerken gelte es, dass die Banken zur Finanzierung der Investitionen neben der verfügbaren in der Bilanz ausgewiesenen Liquidität auch zunehmend die Repo-Fazilität der Zentralbank in Anspruch genommen hätten, deren Ausnutzung per 11. November 2020 auf RUB 1,2 Bio. angestiegen sei. (News vom 12.11.2020) (16.11.2020/alc/n/a)