Photon Energy bringt weitere sechs PV-Kraftwerke im ungarischen Püspökladány ans Netz - Anleihenews


02.11.20 11:45
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Photon Energy N.V. (ISIN NL0010391108/ WKN A1T9KW) (WSE: PEN, die "Gruppe") gibt bekannt, dass seine ungarische Tochtergesellschaft Photon Energy Solutions HU Kft. sechs Photovoltaik-Kraftwerke (PV-Kraftwerke) mit einer installierten Gesamtleistung von 8,5 MWp in Püspökladány, Ungarn, fertiggestellt und an das Stromnetz angeschlossen hat. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung von Photon Energy:

Insgesamt werden in Püspökladány zehn Kraftwerke von der Gruppe gebaut und in Betrieb genommen. Bereits am 12. Oktober 2020 hatte das Unternehmen zwei Kraftwerke in der Gemeinde mit einer Gesamtleistung von 2,8 MWp an das Stromnetz angeschlossen. Die verbleibenden zwei, die ebenfalls eine Gesamtleistung von 2,8 MWp haben werden, befinden sich in der letzten Bauphase und sollen noch im November 2020 an das Stromnetz angeschlossen werden.

Mit dieser jüngsten Erweiterung wächst das Portfolio an PV-Kraftwerken in Ungarn auf 46,3 MWp und das gesamte Konzernportfolio auf 71,9 MWp.

Die sechs neuen Kraftwerke erstrecken sich über 11,9 Hektar und sind an das Netz der E.ON Tiszántúli Áramhálózati Zrt. angeschlossen. Zusammen werden sie voraussichtlich 12,1 GWh Strom pro Jahr erzeugen.

"Wir freuen uns sehr, weitere sechs Kraftwerke in Püspökladány in Betrieb zu nehmen, und sind stolz darauf, dass es unserem engagierten Team auch in diesen beispiellosen Zeiten im Schatten der Pandemie gelungen ist, den Zeitplan einzuhalten und Photon Energy einen Schritt näher an das Ziel von 75 MWp an PV-Kraftwerken in Ungarn in unserem eigenen Portfolio bis Ende 2021 zu bringen", sagte Georg Hotar, CEO der Photon Energy N.V.

Die Gruppe wird die Kraftwerke über vier 100-prozentige Projektgesellschaften betreiben, die sechs METÁR-Lizenzen besitzen. Die Lizenzen berechtigen jedes Kraftwerk zu einer Einspeisevergütung (in Form von Stromverkäufen auf dem Energiespotmarkt zuzüglich eines Differenzvertrags) von 33.360 HUF pro MWh (ca. 91 EUR pro MWh). Diese berechtigen drei Kraftwerke zu einer maximal genehmigten und unterstützten Produktion von 34.800 MWh pro Lizenz über einen Zeitraum von 17 Jahren und 11 Monaten und die restlichen drei zu einer maximal genehmigten und unterstützten Produktion von 29.950 MWh pro Lizenz über einen Zeitraum von 15 Jahren und 5 Monaten. Der Gesamtjahresumsatz aller sechs Kraftwerke wird voraussichtlich 1,1 Mio. Euro betragen.

Im Rahmen der Neubewertung der Anlagenzugänge gemäß IAS 16 wird ein sonstiges Ergebnis (Other Comprehensive Income) von rund 2,7 Mio. Euro in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung der Gruppe für das vierte Quartal 2020 erwartet. (02.11.2020/alc/n/a)