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Petropavlovsk: Verzögerte H1/2020-Ergebnisse lösen Zahlung einer Zustimmungsgebühr aus


12.10.20 10:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Petropavlovsk, ein russischer Goldproduzent, bemüht sich um die Zustimmung seiner Anleihegläubiger aufgrund der Verzögerung seiner H1/2020-Ergebnisse, die vor dem 28. September veröffentlicht werden sollten, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Der frühzeitige Termin für die Zustimmung zu einer Veröffentlichung der Finanzzahlen sei der 15. Dezember, während ein Treffen der Anleihegläubiger für den 26. Oktober geplant sei. Wenn die Anleihegläubiger vor dem 14. Oktober zustimmen würden, löse die Zustimmung die Zahlung einer Zustimmungsgebühr von 0,25% des Nennwerts der Anleihe aus. Wenn das Unternehmen jedoch seine Finanzzahlen vor der Anleihegläubigerversammlung herausgebe, werde die Gebühr auf 0,1% reduziert. Der Grund für die Verzögerung sei der Rücktritt von PWC als neu gewählter Rechnungsprüfer aufgrund der Corporate-Governance-Probleme von Petropavlovk und eines anstehenden Aktionärskonflikts gewesen. (Ausgabe 24 vom 08.10.2020) (12.10.2020/alc/n/a)