PNE WIND: Investitionen belasten Halbjahresergebnis - Auslandsprojekte nehmen zu - Anleihe notiert bei 104%


10.08.17 12:52
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Halbjahreszahlen - Windenergiespezialist PNE WIND befindet sich nach eigenen Angaben nach dem ersten Halbjahr 2017 im Plan und hat wichtige Fortschritte bei Windparkprojekten im In- und Ausland erzielt, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

So hätten sowohl an Land als auch auf See PNE-Projekte vorangetrieben werden können. Allerdings würden sich die damit verbundenen Aufwendungen und Investitionen belastend auf das Halbjahresergebnis auswirken, was zu einem Betriebsergebnis (EBIT) von minus 5,0 Millionen Euro führe. Dennoch rechne das Unternehmen für das Gesamtjahr mit einem positiven Konzern-EBIT zwischen 0 und 15 Mio. Euro.

"PNE WIND entwickelt sich nach Plan. Im ersten Halbjahr 2017 konnten wir bei Windparkprojekten an Land und auf See wichtige Fortschritte und Verkaufserfolge erzielen. Das Ausland spielt dabei eine zunehmend wichtigere Rolle", so Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND-Gruppe. "In den kommenden Monaten planen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und die unserer Projekte weiter zu stärken. Zusätzlich gilt es, neue Zukunftsmärkte in Wachstumsregionen zu erschließen."

ANLEIHE CHECK: Die PNE WIND-Anleihe 2013/2018 (ISIN DE000A1R0741 / WKN A1R074) werde jährlich mit 8,00 Prozent verzinst und habe ein Gesamtvolumen von 100 Mio. Euro. Die Anleihe laufe noch bis Juni 2018 und notiere aktuell bei 104 Prozent (10.08.2017).

Finanzkennzahlen

Im ersten Halbjahr 2017 habe der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 39,5 Millionen Euro (im Vorjahr: 44,8 Millionen Euro), eine Gesamtleistung von 50,0 Millionen Euro (im Vorjahr: 61,1 Millionen Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von minus 5,0 Millionen Euro (im Vorjahr: minus 1,4 Millionen Euro) und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von minus 0,08 Euro (im Vorjahr: minus 0,10 Euro) aufgewiesen. Die Eigenkapitalquote sei hingegen auf 52,59 Prozent (Vorjahr: 31,71 Prozent) gestiegen und die Liquidität der PNE WIND Gruppe liege zum 30. Juni 2017 bei 122,1 Millionen Euro.

Hinweis: Durch die Investitionen würden Werte geschaffen, die erst später ergebniswirksam würden.

Ausblick

Die Perspektiven für das zweite Halbjahr 2017 seien nach Angaben des Unternehmens "positiv und liegen im Rahmen der Planung". Neben den Ergebnisbeiträgen aus der Projektierung und Realisierung der Windparks im In- und Ausland erwarte PNE WIND im dritten Quartal 2017 einen Ergebnisbeitrag aus einer Bonuszahlung für Leistungen im Zusammenhang mit dem Ende 2016 verkauften Windparkportfolio. Dieser werde sich voraussichtlich auf einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag belaufen.

Für das Gesamtjahr 2017 bestätige der Vorstand den Ausblick und prognostiziert unverändert ein Konzern-EBIT im Bereich von 0 bis 15 Millionen Euro. Trotz der notwendigen Investitionen in die Zukunft erwarte das Unternehmen somit auch in diesem Jahr positive Ergebnisse.

Hinweis: Der Halbjahresfinanzbericht 2017 der PNE WIND AG stehe ab heute auf der Unternehmenswebseite www.pnewind.com im Investor Relations-Bereich zur Verfügung.

Windparks an Land

Aktuell errichte die PNE WIND-Gruppe in Deutschland und Frankreich Windparks mit rund 94 MW Nennleistung. Davon seien deutsche Windparks mit rund 43 MW für das neue europäische Windparkportfolio vorgesehen. Insgesamt solten in dem Portfolio Kapazitäten von über 200 MW gebündelt werden. Mit der planmäßigen Fertigstellung des Repoweringprojekts "Windpark Altenbruch" seien die beiden letzten Windenergieanlagen für das im vergangenen Jahr veräußerte 142 MW-Projektportfolio in Betrieb genommen worden.

Die WKN AG habe zudem kurz nach Ende des Bilanzstichtages einen großen Erfolg in den USA erzielt. So habe die PNE WIND-Tochter im Juli den Verkauf der Projektrechte an dem 80 Megawatt-Windpark "Vivaldi Springtime" an Pattern Development verkündet.

Offshore

Der Offshore-Bereich habe sich laut PNE WIND ebenfalls erfreulich entwickelt. Bereits im Januar dieses Jahres habe das Projekt "Atlantis I" in der Nordsee an Vattenfall veräußert werden können. PNE WIND sei als Dienstleister weiterhin für das Projekt tätig und könne zukünftig von weiteren Meilensteinzahlungen profitieren. Das gelte auch für das 2012 an DONG Energy verkaufte Offshore-Projekt "Gode Wind 3", das im ersten Quartal 2017 als einer von vier Windparks auf See in der ersten staatlichen Offshore-Auktionsrunde einen Zuschlag erhalten habe.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (10.08.2017/alc/n/a)





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